Deskriptive Statik in Statistik leicht erklärt + Beispiel

Was ist eine deskriptive Statistik?

Die deskriptive Statik, welche auch als beschreibende Statik bezeichnet wird, ist eine übersichtliche Darstellung. Es werden beispielsweise folgende Daten übersichtlich dargestellt:

– eine grafische Darstellung mit Diagrammen,

– in Tabellenform oder

– mit Hilfe von aussagekräftigen Maßzahlen bzw. entsprechende Parameter, wie beispielsweise Median, Durchschnitt sowie Modalwert.

Es findet somit eine Aufbereitung, Komprimierung sowie Zusammenfassung der Daten statt.

Nachfolgend ist ein entsprechendes Beispiel aufgeführt:

Der Geschäftsführer eines Handels für Autoreifen, der ca. 10.000 Autoreifen einer bestimmten Sorte pro Monat veräußert, möchte in der allmonatlichen Sitzung der Geschäftsleitung von dem Leiter des Vertriebs erfahren, wie es hinsichtlich der Verkaufswerte des zurückliegenden Monats aussieht.

Der Leiter des Vertriebs wird verständlicherweise nicht alle 10.000 Rechnungen zu der Sitzung mitbringen und diese dann alle gesondert vorlesen. Wahrscheinlicher ist es da, dass er vor der Sitzung den Durchschnitt des Verkaufspreises pro Reifen auch sogenanntes arithmetisches Mittel berechnet. Eventuell erstellt er auch noch eine entsprechende Aufstellung hinsichtlich der einzelnen Preisklassen (50,00 – 60,00 Euro; 60,00 – 70,00 € usw. usw.). Hinsichtlich dieser Preisklassen gibt er dann die Anzahl der verkauften Reifen absolut oder aber auch in Prozent an (die sogenannte absolute sowie relative Häufigkeit). Möglicherweise gibt er dann auch noch an, wie weit die Preise der jeweiligen Verkäufe auseinanderlagen (sogenannte Spannweite).

Die riesige Menge an Daten (Preise hinsichtlich der Rechnungen wird mit Hilfe einer deskriptiven Statistik auf ein paar wichtige Aussagen und Zahlung beschränkt.

Mögliche weitere Bezeichnungen hierfür sind: deskriptive Datenanalyse sowie Deskriptivstatistik.

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