Deutsche Bundesbank in VWL leicht erklärt + Beispiel

Die Deutsche Bundesbank ist die Zentralbank der Bundesrepublik Deutschland. Sie wurde im Jahr 1957 gegründet und ihr Sitz befindet sich in Frankfurt am Main. Zu Ihren Aufgaben zählen die Bargeldversorgung, die Bankenaufsicht und die Durchführung von Maßnahmen zur ökonomischen Bildung. Ihr oberstes Ziel ist jedoch die Gewährleistung von Preisstabilität.
In neun deutschen Städten unterhält sie Hauptverwaltungen. Diesen sind 35 kleinere Filialen nachgeordnet. Ende 2015 waren dort rund 11000 Mitarbeiter beschäftigt.

Jedes Jahr erwirtschaftet die Zentralbank Gewinne in Milliardenhöhe. Diese ergeben sich aus der Refinanzierung anderer Kreditinstitute und aus der Anlage von Währungsreserven.
Diese Gewinne werden von der Deutschen Bundesbank abgeführt. Bis zu einer maximalen Höhe von 3,5 Milliarden Euro stehen diese dem Bund als Eigentümer zu Verfügung. Sie fließen mit ein in den Bundeshaushalt, wovon auch der Steuerzähler profitiert.

Darüber hinaus ist die Bundesbank zuständig für die Verwaltung der Währungs- und Goldreserven und die Prüfung von Bargeld auf Echtheit. Dazu werden alle Bareinzahlungen an Geldautomaten geprüft, sodass Falschgeld erkannt, der Polizei übergeben und aus dem Verkehr gezogen wird. Die entstandenen Schäden werden von der Bundesbank ersetzt.

Autor(in) des Artikels:

mm
Hat Wirtschaftswissenschaften an der Universität Kassel studiert.Einzelunternehmer seit Mai 2006 & Chefredakteur von Uni-24.de

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