DHCP per CMD aktivieren – so geht’s

Probleme bei der Aktivierung des DHCP treten gehäuft unter Windows 7 auf. Die Aktivierung sollte jedoch, falls nötig, auch unter anderen Windows Versionen analog funktionieren.

Wofür steht DHCP?

DHCP steht für Dynamic Host Configuration Protocol. Dieser Dienst weist den aktiven Geräten in der Reichweite eines W-Lan Netzwerkes IP Adressen zu. Über diese werden die Geräte identifiziert, wenn sie sich im Netz bewegen. Damit ein Nutzer nicht selbst die Zuweisung der IP-Adressen vornehmen muss kann er auf das sog. DHC Protokoll zurückgreifen.
Es gibt allerdings Situationen, in denen unter Windows das genannte Protokoll aktiviert oder deaktiviert werden soll. Das ist leicht möglich, vor allem, wenn man es über die Kommandozeile, das sog. CMD ansteuert.

Aktivierung/Deaktivierung von DHCP im Netzwerk und Freigabecenter

Um DHCP für ein Netzwerk zu aktivieren, wählt man sich mit einem Rechner dort ein, mit dem man bereits im Netzwerk unterwegs ist. Dann wählt man die Systemsteuerung aus oder gibt den Begriff „Systemsteuerung“ in die Suchfunktion des Windows Betriebssystems ein.
Wenn sich nun der betreffende Ordner öffnet, wählt man dort das „Netzwerk- und Freigabecenter aus und öffnet mit einem Klick diesen Menüpunkt. Danach wählt man die Option „Adaptereinstellung“ aus. Wenn man das dahinterliegende Menü öffnet, werden alle Netzwerkverbindungen des Rechners, mit dem diese Operation ausgeführt wird, angezeigt.

Danach öffnet man mit einem Rechtsklick das Optionsmenü zur aktiven Verbindung für die man DHCP aktivieren oder deaktivieren möchte. Nun wählt man in dem geöffneten Menü das Internetprotokoll aus (für Windows 7 ist das TCP/IP V4). Dort kann man die Option „IP Adresse automatisch beziehen“ auswählen. Diese Option sollten nun mit OK bestätigt werden. Ist dies erfolgt läuft nun DHCP auf dem Windows 7 Rechner oder analog auch auf anderen Windows Geräten. Der Rechner, mit dem gearbeitet wird, erhält seine IP Adresse automatisch vom Router zugewiesen.

Analog erfolgt die Deaktivierung des Protokolls. Dann muss dem Gerät selbst eine IP Adresse zugewiesen werden.

Für Fortgeschrittene: Aktivierung des DHCP durch CMS

Wenn man das DHC Protokoll durch CMS aktivieren möchte, sollte man einige Kenntnisse im Rechnerbereich bereits erworben haben. Daher ist es empfehlenswert den oben beschriebenen Weg zu nutzen. Das ist vor allem dann sinnvoll, wenn man bisher kaum mit CMS Befehlen gearbeitet hat.

Allerdings ist es gerade für fortgeschrittene Nutzer sinnvoll sich mit den CMS Funktionen vertraut zu machen. Wer es ausprobieren möchte, sollte mit dem Befehl ipconfig/all starten. Mit diesem Befehl werden alle relevanten Daten ausgegeben. Diesen Befehl tippt man in die schwarze Box „Eingabeaufforderung“ ein. Diese Box ist zum Beispiel über die Suche des Rechners ansteuerbar.

Hier sollte man sich notieren, wie der Adapter heißt, mit dem die IP Adresse konfiguriert wird. Dies kann „Ethernet“ sein, aber ggf. auch ein anderer Name. Als Konfigurationshilfe finden es viele Nutzer sinnvoll mit dem Zusatztool netsh zu arbeiten. Mit diesem sollte man sich jedoch separat vertraut machen. Wenn man es beherrscht hat man jedoch ein allumfassend funktionsfähiges Arbeitstool, mit dem man im CMS aktiv werden kann. Um den Rechner zu verstehen sollte man sich erst einmal die Parameter des Rechners und der IP Verbindung anzeigen lassen. Das funktioniert durch den Befehl netsh interface>help. Dort kann man nachsehen welchen Befehl man nutzen sollte, um die IP Konfiguration anzusteuern. In der Regel lautete dieser Befehl: ipv4. Falls dieser Befehl jedoch zuvor manuell verändert worden ist, kann er auch anders lauten.

Mit dieser Information kann man nun in der Eingabemaske einen Befehl eintippen.
Netsh interface ipv4> set adress
„set adress“ steht dafür die IP Adresse selbst einzugeben oder die Art zu bestimmen, wie die Adresse bezogen wird. Falls die IP Adresse über das DHC Protokoll bezogen werden soll. Setzt man den Parameter dhcp ein.
Dort sollte also stehen: set address name =“NAME DES NETZWERKS“ source=dhcp
Source steht hier für Quelle, das heißt der Ort an dem der Bezug der IP Adresse geregelt wird.

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