Die Steuernummer ist nicht mit der Steuer-Identifikationsnummer zu verwechseln. Wir brauchen sie dann, wenn wir einen Job neu antreten. Jeder Arbeitnehmer besaß früher seine eigene Steuernummer. Seit 2008 gibt es zusätzlich die Steuer-Identifikationsnummer, die sich lebenslang nicht ändert. Beide Nummern sind nicht einfach zu merken. In den USA-Filmen kennt wohl jeder seine Sozialversicherungsnummer. Hier tappen bei der Steuernummer die meisten im Dunkeln.

Steuernummer beim Finanzamt herausfinden:

Ein Anruf genügt beim Finanzamt, die Steuernummer oder die Steuer-Identifikationsnummer (TIN) zu erfahren. Die Steuernummer ist für den neuen Arbeitgeber wichtig, weil keine Lohnsteuerkarten verschickt werden. Früher hatte man die Nummer zu Hause liegen oder konnte sie beim früheren Arbeitgeber anfordern. Derzeit gibt man sie bei Vertragsabschluss an, die weiteren Daten wie die Steuerklasse oder Freibeträge besorgt sich der Arbeitgeber vom Finanzamt.

Am einfachsten ist das Telefonat beim zuständigen Finanzamt. Man sucht das zuständige Finanzamt im Internet und findet die Telefonnummer sowie meist die Öffnungszeiten. Der Sachbearbeiter findet nach Nennung des Namens, der Adresse und ggfs. des Geburtsdatums die Steuernummer oder die TIN.

Steuernummer durch Kontrolle der Unterlagen:

Ist man gut sortiert, findet man seine Steuernummer auf Schreiben vom Finanzamt oder auf Lohnabrechnungen. Selbstständige haben sie auf jeder Rechnung zu drucken und auch Betreiber kommerzieller Webseiten müssen sie im Impressum nennen. Die USt-IdNr, die Umsatzsteuer-ID ,braucht man nur anzugeben, bei Geschäften mit dem Ausland, für nationale Geschäften reicht die Steuernummer oder TIN.


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