Die Hilfsstoffe in VWL leicht erklärt + Beispiel

Hilfsstoffe finden sich in der Produktion verschiedenster Endprodukte wieder. Sie dienen nur der Vervollständigung von Gütern, sind aber kein wesentlicher Bestandteil des Erzeugnisses selbst.

Im Bereich der Zusammensetzung handelt es sich hier beispielsweise um Schrauben oder Lacke. Sie zählen unter anderem ebenfalls zur Kategorie der Betriebs- und Rohstoffe, sind aber ein eigenständiger Posten.

Um feststellen zu können, in welchem Bereich der Produktion welche Kosten in welcher Höhe anfallen, wurden Hilfsstoffe mittlerweile in die Kategorie der Gemeinkosten eingeteilt. So ist die Zuordnung einfacher.

Was genau sind Hilfsstoffe

Zur Produktion von Gütern werden verschiedenste Stoffe benötigt. Die genaue Definition von Hilfsgütern sieht vor, dass diese durch die Produktion und das Zusammenfügen mit anderen Teilprodukten in das Gut übergehen. Hilfsstoffe sind also ein wichtiger Bestandteil während der Produktion, werden aber nicht als essentieller Bestandteil des Endprodukts angesehen.

Das einfachste Beispiel hier wären Lacke oder Farben. Wird beispielsweise ein Auto als letzten Schritt in der gewünschten Farbe lackiert, trägt der Hilfsstoff zwar zur Produktion bei, macht aber nicht die wesentlichen Eigenschaften des Autos aus. In diese Kategorie fallen eher Bestandteile wie der Motor oder das Design des Automobils.

Eine Abgrenzung zu Rohstoffen und Betriebsstoffen

Zwischen den drei Kategorien gibt es klare Abgrenzungen.

  • Betriebsstoffe werden ebenfalls während der Produktion verbraucht, fließen aber weder optisch noch funktionstechnisch in das Produkt mit ein. Darunter fallen beispielsweise Strom- oder auch zu einem gewissen Teil Maschinen- und Wartungskosten
  • Rohstoffe auf der anderen Seite sind elementarer Bestandteil des Endprodukts. Meist werden auch die reinen Stoffe, wie sie in der Natur vorkommen, als Rohstoffe bezeichnet, da sie unverändert in den Zyklus einfließen. So ist Kohle beispielsweise ein Rohstoff, der so natürlich vorkommt und in die Produktion einfließt. Rohstoffe haben auch die Eigenschaft, später nach der Fertigstellung im Produkt erkennbar zu sein

Autor(in) des Artikels:

mm
Hat Wirtschaftswissenschaften an der Universität Kassel studiert.Einzelunternehmer seit Mai 2006 & Chefredakteur von Uni-24.de

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