Die Holdinggesellschaft in VWL leicht erklärt + Beispiel

Eine Holdinggesellschaft ist eine Unternehmung, die sich an anderen Unternehmen beteiligt. Sprich, sie ist beispielsweise durch Aktienrechte in das Unternehmen verankert und kann daher wirtschaftlichen Einfluss ausüben. Das Unternehmen, in welches sie sich verankern kann dennoch selbständig agieren.

Sie hat keinen Einfluss auf das operative Tagesgeschäft, kann sich aber in Form eines Managementholdings ganzheitlich in die Steuerungsprozesse integrieren. Dies geschieht meist dann, wenn die gleichen Führungskräfte unterschiedliche Positionen in beiden Unternehmungen besetzen.

Eine Holding ist in der Regel dann profitabel, wenn die abhängigen Unternehmen gemeinsam koordiniert und verwaltet werden. Dabei können Synergieeffekte entstehen, also ein positiver Imagetransfer von dem einen auf das andere Unternehmen, von denen beide Unternehmungen profitieren können.

Holdinggesellschaften tendieren häufig dazu, eine Monopolstellung am Markt einzunehmen. Grund dafür sind die auf Dauer angelegten Beteiligungen, da diese zentral gebündelt sind und auch zentral gesteuert werden können. Dabei üben Holdings meist gar keine eigene Tätigkeit aus.

 

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