Die richtige Artikel-URL für Blogs – worauf achten?

Heute möchte ich mich zu einem Thema beim Webmasterfriday äußern und zwar wurde diesmal gefragt wie man die besten Artikel-URLs im Blog einbaut bzw. wie man es selbst handhabt mit den URLs.

Eigentlich gibt es bei dem Thema nicht viel zu sagen, weil es ganz klar ist, dass die URL folgenden Punkten auf jeden Fall entsprechen sollte:

Begriffe aus dem Titel des Artikels sollten in der URL vorkommen

Das ist ganz klar, denn Keywords in der URL sind ja ein Rankingkriterium. Bei WordPress geschieht das in der Regel automatisch, sobald man unter „Permalinks“ die richtigen Einstellungen vornimmt.

Kurz und knapp

Je kürzer die URL desto besser ist es in der Regel, denn zu lange URLs mag Google nicht besonders. Außerdem sind lange URLs natürlich auch aus der Sicht des Nutzers nicht sehr vorteilhaft. Zum Beispiel sieht eine kurze URL viel besser und verständlicher für jeden aus, wenn man diese in einem Forum oder in einem Kommentar in einem Blog-Artikel postet.

Erstellungsdatum nicht anzeigen

Früher habe ich in meinen URLs noch den Monat und das Jahr der Erstellung des Artikels verwendet. Diese Dummheit habe ich aber schon vor Jahren wieder rückgängig gemacht. Wenn man zum Beispiel einen Ratgeber-Artikel schreibt, in dem man erklärt wie man „einen Apfel in 2 Hälften schneidet“, dann steht in der URL das Erstellungsdatum. Dieser Artikel ist ein allgemein gültiger Artikel, der nicht abhängig von Zeit ist bzw. dessen Informationen nicht „ablaufen“ oder altern können.

Sobald einige Monate oder Jahre aber vergehen sendet genau dieses Datum in der URL die Information an Google, dass der Artikel bereits sehr alt und vielleicht nicht mehr aktuell ist. Allein aus diesem Grund sollte man das Datum bei bestimmten Blogs und bestimmten Themen komplett weglassen. Im Code von WordPress habe ich diese Angaben wie Erstellungsdatum und „Zuletzt bearbeitet – Datum“ aus diesem Grund ebenfalls komplett gelöscht. Google zeigt das Datum übrigens auch in den Suchergebnissen an, wenn man es im Header oder sonst irgendwo auf der Seite angibt.

Weiterer Tipp: Themen mit einem kurzen Keyword markieren

In meinem Blog habe ich zahlreiche verschiedene Themen, die überhaupt nicht zueinander passen und die komplett in verschiedene Richtungen gehen. Zum Beispiel geht es hier hauptsächlich um Hausaufgabenhilfe aber auch um App-Games, Online TV, Musik, Browsergames und vieles mehr. Wenn ich nun in Google Analytics die Besucherzahlen sehe, dann ist zwar alles toll, aber wenn ich die einzelnen Bereiche filtern möchte, dann wird das schon etwas schwer.

Ich habe zum Beispiel eine Artikelreihe zum Thema Clash of Clans. Wenn man nun die Besucherzahlen dieser Artikelreihe herausfiltern möchte, dann gebe ich in den Filter „clash“ ein und es werden nur die Besucherzahlen der Seiten angezeigt, bei denen das Wort „clash“ in der URL vorkommt. Somit kann ich die einzelnen App-Game Artikelreihen herausfiltern aber ich kann nicht das gesamte Thema „App-Game-Tutorials“ herausfiltern.

Aus diesem Grund ist es bei großen und themenvielfältigen Blogs ratsam von vornherein für jedes Thema entweder die Kategorie in der URL oder einfach einen universellen Code wie beispielsweise „zh6“ vorne oder hinten an die URL dranzuhängen.

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