Direkte & repräsentative Demokratie – Unterschiede & Vergleich

Dass es in vielen Ländern der Welt eine sogenannte Demokratie gibt, ist bekannt. Doch es gibt nicht nur eine einzige Form der Demokratie, sondern man kann zwischen unterschiedlichen Arten unterscheiden. So gibt es zum Beispiel die direkte und die repräsentative Demokratie.

Die repräsentative Demokratie

Ein Beispiel für die repräsentative Demokratie ist zum Beispiel Deutschland. In Deutschland hat das Volk durch Wahlen die Möglichkeit Vertreter zu wählen, welche dann die Meinung des Volkes vertreten. Genau darin liegt das Augenmerk bei einer repräsentativen Demokratie. Das Volk wählt und wird dann durch einen Vertreter präsentiert und vertreten.

Durch die Wahl einer Partei wählt das Volk also einen Vertreter, welcher beauftragt ist, mehrheitsfähige Entscheidungen zu treffen. Das Volk kann also nicht direkt entscheiden, sondern muss sich für einen Repräsentant entscheiden, welcher die eigene und persönliche Meinung am besten widerspiegelt.

Die direkte Demokratie

Bei der direkten Demokratie hingegen, hat das Volk die direkte Möglichkeit Entscheidungen treffen zu können. Bei der repräsentativen Demokratie trifft die Partei, bzw die gewählte Regierung die Entscheidung. Das ist bei der direkten Demokratie anders. In dieser gibt es für jede Entscheidung, welche getroffen werden muss, einen Volksentscheid, in welchem demokratisch abgestimmt wird und somit das Volk die Möglichkeit hat die eigene Meinung in die Entscheidung mit einfließen zu lassen.

Der Vergleich

Während das Volk in der repräsentativen Demokratie nicht um die Meinung gefragt wird, wenn Entscheidungen getroffen werden müssen, wird in der direkten Demokratie jede einzelne Stimme des Volkes gezählt, gewertet und in die Entscheidung mit einbezogen.
Dies bedeutet einen enormen Aufwand, da das Volk oft wählen gehen muss, doch es hat einen direkten Einfluss auf Entscheidungen, was bei der repräsentativen Demokratie nicht der Fall ist. Ist eine Partei von dem Volk gewählt worden, muss dieses darauf hoffen und vertrauen, dass die Partei den Willen und die Wünsche des Volkes auch wirklich durchsetzt und respektiert, so wie auch repräsentiert.

Der große Nachteil der repräsentativen Demokratie, in dem Vergleich zu der direkten Demokratie ist deshalb, wie bereits angedeutet, dass viele Versprechen vor den Wahlen gemacht werden, um Stimmen zu bekommen, diese aber oft nicht oder nur begrenzt gehalten und umgesetzt werden.

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