Direkter Absatz in BWL leicht erklärt + Beispiel

Die Absatzwege werden beim Direkten Absatz in Eigenregie übernommen, so dass das Unternehmen den Verkauf direkt und ohne Zwischenhändler an den Kunden übernimmt. Tatsächlich ist diese Art des Verkaufs sehr häufig. Dienstleistungen, insbesondere wenn sie direkt am Kunden stattfinden, laufen über den Direkten Absatz, wie ein Besuch beim Friseur.

Je zufriedener der Kunde dabei ist, umso lohnender gestaltet sich das Geschäft.
Geht es um den Vertrieb und Verkauf von differenzierten Produkten wie z.B. großen Maschinen ist oftmals die Beratungsqualität durch die unternehmenseigenen Mitarbeiter am besten geeignet, da sie spezifisch geschult sind. Dies nennt sich das Business-to-Business-Geschäft.

Hierbei kommen alle Vorteile des Direkten Absatzes zum Tragen:

Die Unternehmen sind unabhängig, es kann ein direkter Kontakt mit den Kunden aufgenommen werden und individuell auf ihre Zufriedenheit oder auch Probleme mit dem Produkt eingegangen werden.

Unternehmen und Kunden können gemeinsam Veränderungen zur Produktverbesserung kommunizieren. Service und Kundenberatung werden zudem nicht ausgelagert, sondern liegen in fachkundigen Händen. Weiterhin können die Unternehmen konsequenter und realistischer planen und haben die vollkommene Kontrolle über ihre Produkte und die entsprechenden Preise.

Die Art und Weise wie der Direkte Absatz gestaltet wird, liegt in den Händen der Unternehmen und ist zudem von der Produktpalette abhängig. Von Verkaufspartys über eigene Geschäfte bis hin zu Onlineshops und Vertriebsmitarbeitern ist alles möglich.

Vorheriger ArtikelDistributionspolitik in BWL leicht erklärt + Beispiel
Nächster ArtikelAbsatzmittler in BWL leicht erklärt + Beispiel

Autor(in) des Artikels:

mm

Hat Wirtschaftswissenschaften an der Universität Kassel studiert.

Einzelunternehmer seit Mai 2006 & Chefredakteur von Uni-24.de

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here