Durchlaufzeit in BWL leicht erklärt + Beispiel

Durchlaufzeit Definition

Als Durchlaufzeit wird jener Zeitraum verstanden, der für die Fertigung eines Produktes benötig wird.

Beispiel

Frau Maier bestellt in einer Konditorei telefonisch eine Torte für den heutigen Geburtstag. Der Anruf geht um 11:00 Uhr ein und die Torte ist um 12:00 Uhr fertig. Die Durchlaufzeit beträgt daher eine Stunde.

Grundsätzlich besteht die die Durchlaufzeit aus den folgenden Komponenten:

  • Rüstzeit: Vorbereitungszeit, zum Beispiel zum Einstellen der Teigrührmaschine
  • Bearbeitungszeit
  • Bearbeitungszeit: Liegezeiten, Wartezeiten, Transportzeiten, zum Beispiel zum Abkühlen der Torte

Bei einer geplanten Verringerung der Durchlaufzeit kann bei jedem der drei Bestandteile angesetzt werden. Beispielweise fällt das Einstellen der Teigrührmaschine weg, wenn mehrere idente Torten hintereinander hergestellt werden.

Die Durchlaufzeit nimmt im betrieblichen Prozess eine wichtige Rolle ein. Schließlich können Kundenwünsche bei kurzen Durchlaufzeiten schneller bedient und Lieferungen rascher durchgeführt werden. Ein weiterer Vorteil einer kurzen Durchlaufzeit ist eine niedrigere Kapitalbindung.

Neben dem Fertigungsprozess können Durchlaufzeiten auch bei anderen Vorgängen berechnet werden. Beispiele hierfür sind Durchlaufzeiten von Bestellungen, Reklamations- oder Auftragsbearbeitungen.

Alternative Begriffe: cycle time, lead time, throughput time (englisch).

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