Eigenkapitalvergleich in VWL leicht erklärt + Beispiel

Was ist ein sogenannter Eigenkapitalvergleich – kurz und kinderleicht erklärt

Mit dem sogenannten Eigenkapitalvergleich hat man die Möglichkeit, den Erfolg einer Firma kinderleicht sowie wirtschaftlich herauszufinden. Es wird ein Vergleich zwischen dem Eigenkapital, welches am Anfang eines bestimmten Zeitabschnitts vorhanden ist, und dem Eigenkapital, welches am Ende eines bestimmten Zeitabschnitts noch besteht, vorgenommen. Wenn sich das Eigenkapital erhöht, kann man auch noch einer sogenannten Eigenkapitalmehrung sprechen. Wenn allerdings das Gegenteil der Fall ist und das Eigenkapital sinkt, wird von einer Eigenkapitalminderung gesprochen. Falls privat durchgeführte Einzahlungen bzw. Entnahmen vorgenommen werden, darf man diese nicht als Absinken oder Anstieg verwendet werden.

Wenn man eine sogenannte Erfolgsermittlung durch Eigenkapitalvergleich durchführt, kann man für die Firma kinderleicht sowie sehr wirtschaftlich den Firmenerfolg herausfinden.

Es wird ein Vergleich zwischen dem Eigenkapital am Beginn sowie am Ende des Geschäftsjahres vorgenommen. Bei der Analyse kann man entweder eine Vermehrung oder eine Verminderung des Eigenkapitals herausfinden. Wenn man bei dem Vergleich einen Gewinn feststellt, kann von einer sogenannten Eigenkapitalsmehrung gesprochen werden. Wenn man allerdings leider einen Verlust feststellt, kann von einer sogenannten Eigenkapitalsminderung gesprochen werden. Es ist allerdings gesetzlich geregelt, dass privat vorgenommene Ent- sowie Einnahmen bei dem Vergleich nicht zu den Verlusten oder den Erlösen gezählt werden dürfen. Rein buchhalterisch darf man sie lediglich bei der Kapitaldifferenz abgeben.

Die Ermittlung des Erfolgs durch den sogenannten Eigenkapitalvergleich ist wie folgt vorzunehmen:

Das Eigenkapital, welches zu Beginn eines Geschäftsjahres bestimmt wird von dem Eigenkapital, welches am Ende eines Geschäftsjahres noch besteht, in Abzug gebracht. Hinzurechnen muss man nun noch die privat entnommenen Gelder, bzw. die privat eingezahlten Beträge in Abzug zu bringen. Der Betrag, der dann dabei herauskommt, ist die sogenannte Erfolgsermittlung durch Eigenkapitalsvergleich.

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