Ein Generalunternehmer in VWL leicht erklärt + Beispiel

Die Generalunternehmer treten vor allem im Baugewerbe auf, als einzige Vertragspartner von Auftraggebern. Dabei übernehmen Generalunternehmer beim dem Bau eine komplette Verantwortung für alle die Leistungen, welche gegenüber vom Kunden bestehen sie haften entsprechend für korrekte Ausführungen von sämtlichen Einzelleistungen. Diese Leistungen können sie selber erbringen oder auch an Subunternehmer weitervergeben. In ihrer Praxis handelt es sich dabei meistens um Mischformen aus den Eigenleistungen eines Generalunternehmers und den Leistungen durch die Subunternehmer.

Die wesentlichen Merkmale eines Generalunternehmers

Ein Vorteil für die Auftraggeber besteht in einem Generalunternehmervertrag, wo sie sich einen Koordinierungsaufwand zwischen den einzelnen Gewerken sparen. Um eine Beauftragung von den einzelnen Handwerksfirmen und anderen beteiligten Betrieben sowie um eine Koordination der einzelnen Leistungen, kümmern sich die Generalunternehmer. Der Generalunternehmer schließt mit allen Subunternehmen alle Verträge ab. In ihrer Geschäftsbeziehung zwischen den Kunden und dem Generalunternehmer gelten ausschließlich die Bestimmungen eines Generalunternehmervertrags. Sollten dabei bei den Auftragserledigungen mit den Subunternehmen Probleme entstehen, muss dieser Generalunternehmer alle rechtlichen Schritte einleiten. Die Auftraggeber profitieren damit zusätzlich von den geringeren Risiken.

Alle Kosten

Dieser Generalunternehmervertrag geht für die Auftraggeber normalerweise mit Zusatzkosten einher. Dieses liegt an 2 Gründen: 1. Es bedeutet eine Koordinierung von den Arbeiten für die Generalunternehmer, also einen erheblichen personellen Aufwand.
2. Dieser trägt unterschiedliche Kostenrisiken, welche beispielsweise durch die zeitlichen Verzögerungen auftreten können. Aber andererseits kann dieser Generalunternehmer im einem Vergleich zu den privaten Bauherren auch viele Kosten wieder einsparen. Deswegen kann dieser mit den Subunternehmern oftmals viel bessere Konditionen als die Privatpersonen aushandeln. Wegen der vorhandenen Expertise und den Erfahrungen lassen sich alle Ausgaben minimieren, zum Beispiel mit der effizienteren Abwicklung von den Bauarbeiten.

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Die begrifflichen Abgrenzungen

Der Generalunternehmer erbringt Eigenleistungen, bezieht seine Subunternehmen nur für jeweilige einzelne Aufgaben ein, für eine Planungen beauftragen die Kunden Dritte. Wenn Dienstleister auch die Planung übernehmen und auch eigene Leistungen am Bau durchführen, handelt es sich nun um einen Totalunternehmer. Die Generalübernehmer übergeben alle Bauarbeiten an die Subunternehmer, eine Planung liegt dabei im Verantwortungsbereich von den Kunden. Die Totalübernehmer bieten aber dagegen umfassende Leistungen inklusive eine Planung, übertragen aber auch alle Aufgaben an die Subunternehmer.

Zusammenfassung eines Generalunternehmers:

• ein Generalunternehmer ist meist im Baugewerbe
• er führt keine Planung durch, einen Teil von den Bauarbeiten führt er in Eigenleistung aus
• aber andere Aufgaben wer von Subunternehmen erledigt
• ein Vertragsverhältnis vom Kunden besteht nur mit dem Generalunternehmen
• die Vorteil für die Kunden sind keine Koordinierung und weniger Risiken

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