Einberufung in die Bundeswehr verschieben – wann geht das?

Bis zum Jahr 2011 gab es in Deutschland eine Bundeswehrpflicht für junge Männer im Alter von mindestens 18 Jahren.

Die Wehrpflicht war jedoch nicht für jeden jungen Mann passend und oftmals stellte man sich die Frage, ob man die Einberufung verschieben kann.

Eine Verschiebung der Einberufung kam oftmals Zustande, wenn ein junger Mann eine Ausbildung beginnen sollte. Lag die Einberufung im Zeitraum der Ausbildung, so stand die Ausbildung stets im Vordergrund. Man musste lediglich nachweisen, dass man die Ausbildung beginnt oder bereits begonnen hat.

Eine Einberufung kann ebenfalls verschoben werden, wenn der Zeitraum in der Absolvierung eines Abiturs liegt. Gleiches gilt auch für ein Studium.

Weiterhin ist es möglich gewesen, die Einberufung aufgrund persönlicher Veränderungen zu verschieben. Dies galt vor allem, wenn man aus familiären oder beruflichen Gründen umziehen musste. Dies war oftmals jedoch eine Einzelfallentscheidung, welche mit dem dazugehörigen Kreiswehrersatzamt geklärt werden musste.

Ebenfalls war es möglich, die Einberufung zu verschieben, wenn der Arbeitgeber nicht auf den Arbeiter verzichten konnte. Hierfür musste jedoch der Arbeitgeber einen entsprechenden Antrag stellen.

Um die Einberufung verschieben zu können, reichte es oftmals schon aus, einen formlosen Antrag zu stellen. Dieser wurde dementsprechend geprüft und bearbeitet.

Im Jahre 2011 wurde die Wehrpflicht abgeschafft. Nun hat man die Möglichkeit sich freiwillig für die Bundeswehr zu melden. Dabei geht es bei der Bundeswehr heutzutage nicht mehr nur um die Grundausbildung. Vielmehr hat sich in den letzten Jahren die Bundeswehr als starker Ausbilder und Arbeitgeber etabliert.

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