Eine Gutschrift in VWL leicht erklärt + Beispiel

Eine Gutschrift ist eine Leistung die zugunsten des Unternehmens auf der Habenseite der Bilanz gebucht wird. Dabei wird das empfangende Unternehmen über die Buchung informiert.

Im Umsatzsteuerrecht werden alle Gutschriften, die durch den Leistungsempfänger erfolgen auch als Abrechnung bezeichnet.

So funktioniert das Gutschriftenverfahren seit 2013

Ausschlaggebend beim Gutschriftenverfahren ist, dass die Abrechnungslast vom Kunden selbst und nicht vom Lieferanten getragen wird. Damit stellt sie eine spezielle Form der Abrechnung dar, die zwischen dem Waren- oder Dienstleistungslieferanten und dem Kunden besteht.

Abrechnungstechnisch ersetzt die Gutschrift des Kunden so die Rechnung des Lieferanten. Laut der gesetzlichen Definition des §14 Abs. 2 Satz 3 UStG, die da lautet: als neue Rechnungspflichtangabe wird das Wort „Gutschrift“ aufgenommen, das in Fällen der Ausstellung einer Rechnung durch den Leistungsempfänger oder durch einen von ihm beauftragten Dritten gem. §14(2)S.2 UStG anzuwenden ist.

Autor(in) des Artikels:

mm
Hat Wirtschaftswissenschaften an der Universität Kassel studiert.Einzelunternehmer seit Mai 2006 & Chefredakteur von Uni-24.de

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