Einkommenseffekt in VWL leicht erklärt + Beispiel

Was ist ein Einkommenseffekt?

Der Einkommenseffekt ist die Reaktion, welche auf die Nachfragemenge bei einer Veränderung des Preises einer bestimmten Ware erfolgt.

Fallen beispielsweise die Kosten für die Ware 1 (wohingegen die Kosten der Ware 2 gleichbleibend sind), erhöht sich die Kaufkraft: Der Verbraucher bzw. der Haushalt hat die Möglichkeit, mit seinem Verdienst mehr zu kaufen (entweder von Ware 1 oder / und Ware 2).

Hierfür kann folgendes Beispiel genannt werden:

Gehen wir mal davon aus, dass man einen Verdienst in Höhe von 100,00 € ausgeben darf und diesen Verdienst bislang für 40 Liter Kakao (Ware 1) zu einem Preis von 1,00 € pro Liter und für 30 Kilogramm Fleisch (Ware 2) zu einem Preis von 2,00 € pro Kilogramm aufgewendet hat.

Wenn sich die Kosten für einen Liter Buttermilch auf 0,50 € verkleinern und die Kosten für 1 Kilogramm Fleisch gleichbleibend bei 2,00 € liegen), könnte der Verbraucher beispielsweise jetzt 80 Liter Buttermilch und immer noch 30 Kilogramm Fleisch käuflich erwerben oder 60 Liter Buttermilch und 35 Kilogramm Fleisch usw..

Dieser sogenannte Einkommenseffekt kann über nachteilige Aspekte verfügen: Dieser spezielle Einkommenseffekt und die Änderung des Preises befinden sich in entgegengesetzten Richtungen, so wie dies normalerweise auch üblich ist. Wenn sich entweder der Verdienst oder die Kaufkraft auf Grund von tiefliegenden Preisen, erhöhen, steigt auch die Nachfrage;

Manchmal verfügt der Einkommenseffekt auch über positive Aspekte, beispielsweise wird die Nachfrage bei den inferioren Waren verkleinert, aber dennoch wird die Kaufkraft erhöht.

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