Elternbürgschaft – Wie man seinem Kind eine Mietwohnung ermöglicht

Ohne ein nachweisbares Einkommen ist es in der Regel unmöglich, einen Vermieter zu finden, der sich auf ein Mietverhältnis einlässt.

Befindet sich eine Person in einer schwierigen finanziellen Lage, so ist es unter Umständen möglich, eine Elternbürgschaft abzugeben, um seinem Kind die eigene Mietwohnung zu ermöglichen. Allerdings sollte diese Elternbürgschaft rechtskräftig formuliert sein, damit sie Akzeptanz beim zukünftigen Vermieter findet.

Vorgehensweise bei einer Elternbürgschaft

Normalerweise ist das Formulieren einer solchen Bürgschaft Sache des Vermieters. Daher sollte bereits im Vorfeld mit dem Vermieter Kontakt aufgenommen werden. Er kann ein bereits vorgefertigtes Dokument bereitstellen, welches nur noch ausgefüllt und unterzeichnet werden muss. Als Nachweise müssen die Kopie des Personalausweises der Eltern, sowie deren Einkommensnachweis und eine aktuelle Schufa-Auskunft beigefügt werden.

Verfügt der Vermieter über kein ausfüllbares Formular, kann die Elternbürgschaft auch schnell selbst erstellt werden. Hier sind Name, Geburtsdatum und Adresse der Eltern wichtig. Ebenso muss die Bürgschaft die Daten des Kindes enthalten, für welches gebürgt werden soll. Wie auch in einem normalen Mietvertrag sollten die Angaben zur Wohnung sowie die Höhe der Kaltmiete und der Nebenkosten aufgeführt sein.

Da die Eltern im Falle einer Zahlungsunfähigkeit des Kindes herantreten müssen, wird außerdem vom Vermieter die Bestätigung über den nicht zu wiederrufenden Vertrag sowie die finanzielle Selbstauskunft verlangt.

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