Erdanziehungskraft am Nordpol anders als am Äquator?

Was ist die Erdanziehungskraft?

Die Erdanziehungskraft ist jene Kraft, die alles an und auf der Erde hält. Sie wird durch die Gravitation und durch gewisse Trägheitswirkungen verursacht. Durch die Erdanziehung kann etwas herunterfallen oder im Wasser absinken. Die Erdanziehung wird mit »Schwere« gerechnet. Das heißt, dass die Fallgeschwindigkeit beziehungsweise die Beschleunigung berechnet wird.

Erdanziehung nicht überall gleich

Die Erdanziehungskraft ist an den Polarkappen größer, nämlich um ca. 0,5 Prozent. Warum? Eine Kraft bei der Berechnung der Geschwindigkeit wirkt nach Außen, wie bei einem Karussell, dass sich dreht. Die Geschwindigkeit an der äußersten Stelle – also an der Stelle, die am »weiteste« weg ist, ist geringer als die kürzere. Genauso kann man es mit unserer Erde sehen. Die Polarkappen haben eine größere Anziehungskraft weil sie die kürzere »Strecke« besitzen. Da sich der Planet um die eigene Achse dreht, ist die Drehachse am Äquator am größten.

Man könnte meinen, dass die Anziehungskraft am Äquator größer ist, weil man sich näher am Kern befindet. Aber dem ist nicht so. Dadurch, dass der Planet nicht kugelrund ist, sondern am Äquator »ausgebuchtet« ist, hebt sich diese Annahme wieder auf. Sie erinnern sich an das Karussell:

Die breiteste bzw. längste Stelle, ist jene, die einen breiteren Radius hat und wenn Sie sich vorstellen im Inneren des Karussells wäre ein Magnet, würde der äußerste Punkt der sich »schwebenden« Sitzen an den Ketten am wenigsten vom Magneten angezogen fühlen, folglich ist die Anziehungskraft geringer. Und jetzt können Sie dieses Bild auf den Planeten Erde projizieren.

Warum das mit der Anziehungskraft so ist, wird durch die sogenannte Zentrifugalkraft und der äquatorialen Ausbuchtung begründet.

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