Erfolgsbeteiligung in VWL leicht erklärt + Beispiel

Definition

Eine Erfolgsbeteiligung liegt dann vor, wenn zwischen dem Arbeitgeber und dem Arbeitnehmer eine Vereinbarung gilt, dass bei dem Erreichen gesteckter Ziele Prämien für den Arbeitnehmer ausgezahlt werden. Diese Prämien erhält der Arbeitnehmer zusätzlich zu seinem ursprünglichen Gehalt. Wie genau diese Ziele aussehen, bestimmt häufig die Unternehmensleitung. Vor allem Verkaufszahlen und eine gewisse Umsatzhöhe werden als Zielsetzung genutzt. Die Motivation der Arbeitnehmer wird dadurch gesteigert. Als Synonym wird häufig auch der Begriff „Mitarbeiterbeteiligung“ genutzt. Dies ergibt Sinn, da die Mitarbeiter des Unternehmens an entsprechendem Erfolg der Firma beteiligt werden.

Doch eine Erfolgsbeteiligung kann auch negative Auswirkungen auf die Belegschaft haben. Schließlich wird der Leistungsdruck unter den Mitarbeitern erhöht. Damit kann schlimmstenfalls ein konkurrenzverhalten zwischen den Mitarbeitern entstehen.

Die beliebteste Zahl, die sich die Unternehmensleitung als Orientierung nutzt, ist der jährliche Unternehmensgewinn. Hieran wird messbar, ob eine Erfolgsbeteiligung für die gesamte Belegschaft oder einzelne Mitarbeiter gezahlt wird.

Autor(in) des Artikels:

mm
Hat Wirtschaftswissenschaften an der Universität Kassel studiert.Einzelunternehmer seit Mai 2006 & Chefredakteur von Uni-24.de

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