Erich Maria Remarque – Biografie & Inhaltsangaben

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Der Schriftsteller Erich Maria Remarque (1898 – 1970). Foto von 1970. © INTERFOTO / ATV
Der Schriftsteller Erich Maria Remarque (1898 – 1970). Foto von 1970. © INTERFOTO / ATV

Im Jahr 1898 wurde in Osnabrück Erich Maria Remarque geboren, der ursprünglich Erich Paul Remark genannt wurde. Sein Vater war Buchbinder und so besuchte Remarque ein katholisches Lehrerseminar nach dem Abschluss an der Volksschule.

Im Ersten Weltkrieg musste Remarque wie so viele Deutsche an die Front. Nach ein paar Wochen hat sich dies jedoch an der Westfront zerschlagen, da er durch Granatsplitter schwer verletzt wurde und in ein Lazarett verlegt wurde. Dabei schrieb er ein bekanntes Werk „Im Westen nichts Neues“, wo er seine Erlebnisse und sein Elend an der Front wiedergab.

An unterschiedlichen Volksschulen konnte Erich Maria Remarque unterrichten, nachdem er seine Ausbildung zum Lehrer abschloss. Mit 22 Jahren gab er dann seinen ersten Roman heraus: „Die Traumbude“. Dennoch blieb der erhoffte Erfolg aus und er widmete sich anderen Projekten.

Als Werbetexter und Autor für verschiedene Zeitungen konnte er sich über die Runden bringen und arbeitete in verschiedenen Tätigkeiten zwischendurch. Zudem konnte er kleinere Prosatexte verfassen, die wiederum in Zeitungen veröffentlicht wurden. In diesem Zeitraum hatte er auch den Namen Erich Maria Remarque angenommen, welchen seine Familie aufgegeben hat.

Sein Fortsetzungsroman „Im Westen nichts Neues“ erschien immer wieder in der „Vossischen Zeitung“ ab 1928. Ein weltweiter Erfolg wurde er jedoch ein Jahr später als er in Form eines Buches auf den Markt kam. Antikriegsliteratur oder nicht, der unpolitisch verfasste Roman sollte eines der wichtigsten Werke des Deutschen werden. 20 Millionen mal überschritt der Verkauf dieses Exemplar und wurde in über 50 verschiedenen Sprachen übersetzt. Wie die Kriegsheimkehrer ihr neues Leben bestritten, hat er im Buch „Der Weg zurück“ geschildert.

In der nationalsozialistischen Zeit wurde er zunehmend mit Anfeindungen belegt und musste sich den Druck aussetzten, obwohl er im Ausland sogar für den renommierten Friedensnobelpreis nominiert wurde.
Die Nazis versuchten sogar im Jahr 1930 seine Aufführung der US- amerikanischen Verfilmung von „All Quiet on the Western Front“ zu stoppen. Dies führte soweit, dass im Jahr 1933 seine Bücher verbrannt wurden in Berlin und 1938 ihm sogar die Staatsbürgerschaft von Deutschland aberkannt wurde.

Dies entging Erich Maria Remarque am Ende durch das Exil in der Schweiz ab 1933. Dort besaß er jedoch schon früher eine kleine Villa. Dort stand er auch im Kontakt mit weiteren Schriftstellern aus Deutschland.
Weitere Romane ließ er folgen zu Beginn vom 2. Weltkrieg. Dieser veröffentlichte der Deutsche in der USA mit mal mehr und mal weniger Erfolg. Eines der besseren war jedoch „Arc de Triomphe“, welches weltweite Erfolge brachte.
Erich Maria Remarque war ein begehrter Mann unter den Frauen und so hatte er viele weibliche Kontakte und war auch mit Zambona zweimal verheiratet. Zu Marlene Dietrich führte er eine längere Beziehung.

Erst im hohen Alter erfuhr der deutsche Remarque Ehrung für seine Werke und so wurde er in den 1960er Jahren als einer der bekanntesten und besten Schriftsteller anerkannt. 1967 erhielt er sogar das Große Bundesverdienstkreuz und wurde anschließend zur „Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung“ integriert.
Kurz darauf starb Erich Maria Remarque im September 1970 in der Schweiz. Somit war er einer der wichtigsten deutschen Schriftsteller und erhielt erst spät Anerkennung für seine Länderübergreifenden Leistungen.

Inhaltsangaben

  • Im Westen nichts Neues –  Der aus der Feder von Erich Maria Remarque stammende Roman „Im Westen nichts Neues“ thematisiert die Schrecken des Ersten Weltkrieges. Der junge Paul Bäumer gibt seine Erlebnisse und Eindrücke während seiner Zeit als Frontsoldat wieder. Mit achtzehn Jahren sich freiwillig an die Front gemeldet, zweifelt Bäumer an der Lebenstauglichkeit seiner Generation nach dem Krieg. Der Roman spielt in Bäumers Heimatstadt in Friesland, an der französischen Westfront sowie in einem Ausbildungslager in der Heide zwischen den Jahren 1916 und 1918. … weiter lesen
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