Europäische Aktiengesellschaft (SE) in BWL leicht erklärt + Beispiel

Was ist eine Europäische Aktiengesellschaft?

Die Europäische AG, welche auch Societas Europaea (SE) genannt wird, ist eine international bestehende Rechtsform, welche man auch in weiteren EU-Ländern finden kann. Da diese Rechtsform so verbreitet ist, ist sie dieserhalb auch so bekannt sowie vor allem hinsichtlich der Investoren- sowie der Kapitalmarktansprache eventuell von Bedeutung.

Eine Europäische AG kann den Firmensitz auch in ein anderes EU-Land verschieben, ohne dass es einer Auflösung der Firma bzw. dem Aufbau einer neuen Firma im neuen „Sitzland“ bedarf.

Das Gesellschaftskapital bzw. gezeichnetes Kapitel besteht aus einem Mindestbetrag in Höhe von 120.000,00 Euro (siehe bitte auch Artikel 4 Absatz 2 SE-VO). Die Europäische AG muss ihr Unternehmen durch den Zusatz „SE“ kennzeichnen. Entweder wird der Zusatz vor oder nach der Firmenbezeichnung angegeben (siehe bitte auch Artikel 11 SE-VO).

Die Führung der SE erfolgt durch einen entsprechenden Verwaltungsrat – oder wie es bei den deutschen AG meistens erfolgt – durch einen entsprechenden Firmenvorstand bzw. einen Aufsichtsrat (als sogenanntes Kontrollorgan).

Mögliche weitere Namen hierfür sind: Europa AG; Europäische Gesellschaft oder Europäische AG.

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