Externe Effekte in VWL leicht erklärt + Beispiel

Was sind die sogenannten „externen Effekte“?

Wenn man von den externen Effekten hört, dann sind dies in den meisten Fällen nachteilige externe Effekte: Dies sind Ausgaben, welche durch die Herstellung bzw. den Verbrauch entstehen und nicht komplett durch Gebühren usw. gedeckt sind, weswegen sie nicht in die ökonomische Berechnung einfließen können.

Der Hersteller bzw. der Abnehmer muss keine Kosten hinsichtlich der von ihm hervorgerufenen nachteiligen externen Effekte entrichten, ein diesbezüglicher Absatzmarkt ist nicht gegeben bzw. läuft so nicht, weswegen für den Initiator auch keine Motivation gegeben ist, die Schadstoffe aus der Herstellung oder dem Konsum zu begrenzen. Auf diese Weise kommt es in der Gesamtschau zu einem nicht effektiven Benehmen, wie beispielsweise zu einer „kostenfreien“ Verschmutzung der Umwelt

Hin und wieder gibt es auch positive externe Effekte, wie beispielsweise ein Bewohner eines Mehrfamilienhauses kauft eine kostspielige Alarmanlage und übernimmt die gesamten Kosten. Die weiteren Bewohner des Hauses ziehen aus der Alarmanlage auch einen Nutzen. Der Begriff „positiv“ ist in diesem Fall aber nicht mit einer begrüßenswerten Auswirkung gleichzusetzen, da es fairer wäre, wenn alle Mieter sich diesen Betrag teilen würden.

Von außen wirkende Effekte muss man nicht einfach so akzeptieren; man kann sie durch verschiedene Aktion „internalisieren“. Auf diese Weise muss der Urheber diese bei seinen Überlegungen berücksichtigen, wie es beispielsweise auch durch eine sogenannte Pigou-Steuer der Fall ist.

Ein weiterer möglicher Begriff hierfür lautet: Externalitäten.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here