Familienkur beantragen – so gehen Sie richtig vor – Anleitung

Eine Familienkur kann eine Möglichkeit sein, bei Gesundheitsproblemen von einem oder mehreren Familienmitgliedern Erholung und Genesung zu finden.

Wem steht eine Familienkur zu?

Eine Familienkur steht Familien zu, bei denen mindestens beide Elternteile oder Eltern und Kinder erkrankt sind. Außerdem muss nachgewiesen werden, dass das Kind nicht zuhause betreut werden kann. Schließlich gilt auch, dass vor einer Kur alle ambulanten Pflegemöglichkeiten ausgeschöpft sein müssen.

Beantragung einer Familienkur

Bevor man sich bei einer Familienkur erholt, muss man diese beantragen. Zunächst sollte die Kur mit dem behandelnden Arzt besprochen werden. Er kann zur Beantragung einer Kur beraten und vermutlich auch verschiedene Kurkliniken vorschlagen.
Anschließend können bei der Krankenkasse Formulare zur Beantragung angefordert werden. Diese Formulare müssen die Familie und der Arzt ausstellen. Der Arzt muss auch für jedes Familienmitglied ein Attest erstellen.
Die Formulare werden dann wieder zur Krankenkasse zurückgeschickt. Diese entscheidet dann über die Genehmigung der Kur. Eventuell wird noch der Medizinische Dienst eingeschaltet, der den Gesundheitszustand einzelner Familienmitglieder überprüft.

Widersprüche

Im Falle einer Ablehnung kann man immer noch Widerspruch einlegen. Auch hierzu berät der Arzt. Insbesondere wenn noch keine Überprüfung durch den Medizinischen Dienst erfolgt ist, kann ein Widerspruch Aussicht auf Erfolg haben.
Das Beantragen einer Familienkur kann sehr kompliziert und kräftezehrend sein. Deshalb ist es wichtig, sich die nötige Unterstützung und Beratung des Arztes zu sichern. Auch andere Beratungsstellen und Dienste können bei der Beantragung helfen.

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