Forderungen gegen verbundene Unternehmen in BWL leicht erklärt + Beispiel

Vorrang haben stets die Forderungen gegen die verbundenen Unternehmen. Diese Forderungen können Leistungen und Lieferungen betreffen. Offene Rechnungen werden für die verschiedenen Lieferungen immer ausgewiesen. Als verbundene Unternehmen bezeichnet man Mutter- oder Tochterunternehmen, welche in die Konzernabschlüsse des Mutterunternehmens eingeweiht werden. Oder auch Unternehmen, die durch die Befreiungsvorschrift nicht einbezogen werden müssen.

Beispiel zu den Forderungen

Im Dezember werden von dem Tochter-Unternehmen Waren von einem Brutto Wert von 119.000 Euro an die Muttergesellschaft geliefert. Sofern die Rechnung zum Stichtag, dem 31.12 des Jahres noch nicht bezahlt ist, so gilt eine Ausweisung der Forderungen von 119.000 Euro an das verbundene unternehmen, in diesem Fall die Muttergesellschaft der Firma. Also erfolgt immer eine separate Ausweisung.

So können die möglichen Verflechtungen der Konzerne besser dargestellt werden. Außerdem kann man durch dieses Vorgehen die Risiken und Forderungen besser kalkulieren. Die Lieferforderungen müssen also genau im Anhang angegeben werden. Die Mitzugehörigkeit zu den weiteren Posten muss vermerkt werden.

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