Freibetrag im Steuerrecht leicht erklärt + Beispiel

Die steuerliche Bemessungsgrundlage wird durch Steuerfreibeträge gemindert.

Freibetrag Beispiel

Bei natürlichen Personen und bei Personengesellschaften mindert der Gewerbesteuerfreibetrag (§ 11 Abs. 1 Satz 3 Nr. 1 GewStG) den zu leistenden Gewerbeertrag um eine Summe von 24.500€. Damit wird auch die Gewerbesteuerlast gesenkt.

Wenn der Gewerbeertrag bei 100.000€ liegt, so müssen nur noch 75.500€ (100.000€ -24.500€) besteuert werden.

Wenn der Gewerbeertrag bei 20.000€ liegt, so entfällt eine Besteuerung, da der Freibetrag höher als der Ertrag ist.

Es gibt in den Steuergesetzen verschiedene Arten von Freibeträgen. Die Einkommenssteuer hat einen Grundfreibetrag (§ 32a Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 EStG) und einen Sparerfreibetrag (§ 20 Abs. 9 EStG). Die Körperschaftssteuer hat bestimmte Freibeträge für bestimme Erwerbs- und Wirtschaftsgenossenschaften, Körperschaften und Vereine der Land- und Forstwirtschaft, diese sind in §§ 24, 25 KStG festgelegt.

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