Freigrenze im Steuerrecht leicht erklärt + Beispiel

Die Steuerfreigrenze regelt den Höchstbetrag, bis zu dem keine Steuern geleistet werden müssen. Wenn dieser Höchstbetrag auch nur minimal überschritten wird, müssen auf den kompletten Betrag Steuern abgeführt werden.

Beispiel Freigrenze

Private Veräußerungsgeschäfte können bis zu einer Höhe von 600€ steuerfrei behandelt werden (§ 23 Abs. 3 Satz 5 EStG). Das bedeutet dass ein Steuerpflichtiger, wenn er durch Veräußerungsgeschäfte 500€ einnimmt, keine Steuern darauf leisten muss. Nimmt er dagegen 700€ ein, so müssen diese komplett versteuert werden. Die Freigrenze gilt in diesem Fall bis zu der Freigrenze von 599,99€.

Gegensätzlich zum Freibetrag, wird hier nicht nur wenigstens ein Teil des Umsatzes steuerfrei behandelt, es handelt sich um eine Grenze. Wird diese überschritten so werden Steuern auf den gesamten Betrag erhoben.

 

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here