Fusion in BWL leicht erklärt + Beispiel

Was ist eine Fusion?

Eine sogenannte Fusion ist die Vereinigung zweier (oder in den seltensten Fällen auch mehrerer) Unternehmen. Aus den zuvor rechtlich selbständigen Gesellschaften wird durch die Fusion ein Unternehmen.

Das kann

– geschehen, in dem Unternehmen A mit Unternehmen B bei sich aufnimmt und dann eine Eingliederung stattfindet (in diesem Fall “verschwindet“ Gesellschaft B bzw. es erfolgt ein rechtlicher Untergang von Unternehmen B). Dies ist eine sogenannte Verschmelzung durch Aufnahme oder

– deshalb geschehen, wenn Unternehmen A sowie Unternehmen B in eine

Neugegründete Gesellschaft C verschmelzen (in einem solchen Fall “verschwinden sowohl Unternehmen A als auch Unternehmen B und es bleibt die neue Gesellschaft C übrig. Dies ist eine sogenannte Verschmelzung durch Neugründung.

Fusionen bzw. Zusammenlegungen werden durch unterschiedliche Rechtsformen vorgenommen und werden dieserhalb in einem gesonderten Gesetz, dem Umwandlungsgesetz, geregelt.

Aus welchen Gründen Fusionen erfolgen, sind unterschiedlich: Entweder möchte man sich Größenvorteile (sogenannte Economies of Scale) bzw. Synergieeffekte zu Nutze machen, das eigene Angebot an Produkte vergrößern oder auch ergänzen, andere Märkte bzw. Regionen erreichen usw.

Die Fusionen können möglicherweise genehmigungspflichtig sein (sogenannte Kontrolle der Fusion durch das Bundeskartellamt), da durch eine Verschmelzung eventuell Unternehmen entstehen, die den Markt beherrschen.

Mögliche weitere Begriffe hierzu sind:

Firmenverschmelzung, Firmenfusion, Fusionierung, Firmenzusammenschluss, Merger, Unternehmensverschmelzung sowie Unternehmensfusion.

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