Geschäftsveräußerung im Ganzen leicht erklärt + Beispiel

Von einer Geschäftsveräußerung im Ganzen (§ 1 Abs. 1a Satz 1 UStG) wird dann gesprochen, wenn keine Umsatzsteuer auf die Geschäftsveräußerung an einen anderen Unternehmer gezahlt werden muss. Es wird ein Unternehmen oder ein Betrieb im Ganzen gegen ein Entgelt an einen an einen anderen Unternehmer abgegeben. Der neue Besitzer und Unternehmer führt diesen Betrieb/ das Unternehmen weiter oder gliedert es in seine eigene Gesellschaft ein.

Beispiel Geschäftsveräußerung im Ganzen

Die Friseurmeisterin Maria Müller will in Rente gehen und deshalb verkauft sie ihren Friseursalon, gegen ein Entgelt von 1.000.000€, an ihre bisherige Konkurrentin im Ort. Diese soll den Salon dann weiterführen. Laut § 1 Abs. 1a UStG ist diese Geschäftsveräußerung nicht steuerbar, es muss keine Umsatzsteuer gezahlt werden.

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