Gesellschaftsform in VWL leicht erklärt + Beispiel

Rechtsformen, die einen rechtlichen Rahmen für die Gründung eines Unternehmens vorgeben, werden als Gesellschaftsformen bezeichnet. Es wird unterschieden zwischen Personen- und Kapitalgesellschaften.

Das Gesetz regelt zulässige Rechtsformen für Unternehmen oder die Zusammenschlüsse von Personen, die zusammen den Betrieb von Handelsgeschäften und ähnlichem planen. Diese Regelungen sind im Handelsrecht bzw. im Gesellschaftsrecht normiert und schreiben Rahmenbedingungen vor. Entsprechend dem jeweiligen Ziel der geplanten Unternehmung, kann jeder die Gesellschaftsform frei wählen.

Welche Gesellschaftsformen gibt es?

Es werden folgende Formen grundsätzlich unterschieden:

  • Personengesellschaften
  • Körperschaften und Kapitalgesellschaften
  • Sonderformen

Zu den Personengesellschaften gehören folgende Gesellschaftsformen:

Zu den Körperschaften bzw. Kapitalgesellschaften zählen:

  • AG – Aktiengesellschaft
  • GmbH – Gesellschaft mit beschränkter Haftung
  • UG – Unternehmensgesellschaft
  • Rechtsfähiger Verein
  • Nicht rechtsfähiger Verein
  • KGaA – Kommanditgesellschaft auf Aktien
  • VVaG – Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit
  • eG – eingetragene Genossenschaft
  • EWIV – Europäische Wirtschaftliche Interessenvereinigung

Zu den Sonderformen zählt:

  • Stiftung

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