Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) in BWL leicht erklärt + Beispiel

Mit der Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) wird der Erfolg eines Unternehmens ermittelt, indem mit ihr ein Überblick über sämtliche Aufwendungen und Erträge eines Geschäftsjahres geschaffen wird, die einander gegenübergestellt werden. Sie ist damit ein wichtiger Bestandteil des Jahresabschlusses eines Unternehmens.

Eine Gewinn- und Verlustrechnung in tabellarischer Form ist für Kapitalgesellschaften und Personenhandelsgesellschaften, die keine natürliche Person als Vollhafter haben, verpflichtend. Optional ist hingegen, ob sie ihre Gewinn- und Verlustrechnung als Gesamtkostenverfahren oder aber als Umsatzkostenverfahren aufstellen. Neben jedem Posten des Geschäftsjahres in der GuV muss auch die Summe dieses Postens im Vorjahr angegeben werden. Kleinstkapitalgesellschaften (also solche, die eine Bilanzsumme von unter 350.000 €, Umsatzerlöse nicht höher als 700.000 € oder aber maximal zehn Mitarbeiter haben) dürfen eine Gewinn- und Verlustrechnung in verkürzter Weise darstellen.

Alternative Begriffe

Erfolgsermittlung, Erfolgsrechnung, Ertragsrechnung, GuV-Rechnung, HGB-GuV, income statement oder profit and loss statement (kurz: P&L) (englisch)

Die Kennzahlen der GuV

Die Kennzahlen der GuV werden entweder über Einzelposten (wie Umsatzerlöse) oder mittels Zwischensummen (wie dem EBIT) analysiert. Ziel hierbei ist, die Ertragslage eines Unternehmens genauer auszuwerten.
Die bedeutenden Kennziffern für diese Berechnung sind:

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Autor(in) des Artikels:

mm

Hat Wirtschaftswissenschaften an der Universität Kassel studiert.

Einzelunternehmer seit Mai 2006 & Chefredakteur von Uni-24.de

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