Going-Concern in ReWe leicht erklärt + Beispiel

Das Going-Conern-Prinzip besagt, dass bei einer Bewertung der Bilanzposten grundsätzlich von der Geschäftsfortführung ausgegangen wird. Es sei denn, es sprechen tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten dagegen. Von diesem Prinzip der Unternehmensfortführung ist in der Handelsbilanz (§ 252 HGB) und in der Steuerbilanz (§ 6 EStG) auszugehen.

Nur wenn die Gegebenheiten so konkret sind, dass von einer Unternehmensschließung auszugehen ist, beispielsweise durch Einleitung des Insolvenzverfahrens oder einem behördlichen Produktionsverbots darf eine Ansetzung mit Liquidationswerten erfolgen.

Das Going-Concern-Prinzip gehört zu den Grundbedingungen bei der Erstellung des Jahresabschlusses. Zu diesen Grundbedingungen gehören außerdem noch das Prinzip der Pagatorik (alle Aufwendungen und Erträge müssen auf tatsächlichen Zahlungsvorgängen beruhen) und der Grundsatz der Einzelerfassung und –bewertung.

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