Grunderwerbssteuer im Steuerrecht leicht erklärt + Beispiel

Laut dem Grunderwerbssteuergesetz § 1 Abs. 1 GrEStG, zählen zu der Grunderwerbssteuer diverse Rechtsvorgänge, die sich mit dem Erwerb von Immobilien beschäftigen.

Dabei variiert der Steuersatz für die Grunderwerbssteuer abhängig vom jeweiligen Bundesland. Die Spanne des Steuersatzes liegt zwischen 3,5% und 6,5%. Die Grunderwerbssteuer ist somit der Steuersatz, der von dem Kaufpreis des Grundstückes berechnet wird.

Für Unternehmen ist die Grunderwerbssteuer von Bedeutung, da sie beim Kauf einer Immobilie zu Anschaffungskosten wird. Und Anschaffungskosten erhöhen die Basis der Abschreibungen.

Beispiel für Grunderwerbssteuer

Ein Kölner Unternehmen kauft ein neues Bürogebäude. Dieses kostet 1.000.000€. Köln liegt in Nordrhein-Westfalen und hier gelten 6,5% Grunderwerbssteuer, so ergibt sich eine Grunderwerbssteuer von 65.000€. Die neue Immobilie hat Anschaffungskosten im Wert von 1.065.000€.

Um die Abschreibung zu berechnen, müsste der Kaufpreis hier noch gespalten werden. In Grundstück (nicht abzuschreiben) und Gebäude (bestimmte Nutzungsdauer abschreibbar).

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