Grundfreibetrag im Steuerrecht leicht erklärt + Beispiel

Was versteht man unter dem Grundfreibetrag?

Der Grundfreibetrag oder Einkommenssteuer-Grundfreibetrag gewährleistet in Deutschland seit 1996, dass ein Einkommen welches nur für das Existenzminimum reicht, nicht noch weiter durch zusätzliche Steuerlasten gemindert werden kann. Somit ist das Existenzminimum stets abgesichert.

Laut Gesetz hat jeder Steuerpflichtige Anspruch auf einen steuerfreien Grundfreibetrag, welcher sich auf das zu versteuernde Einkommen bezieht.

Der Grundfreibetrag ist in § 32a Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 EStG definiert und betrug für das Jahr 2016 genau 8.652 €. Bei Ehegatten genau das doppelte nämlich 17.304 €.

Hier ein Beispiel für die Anwendung des Grundfreibetrages:

Hat ein Alleinstehender im Jahr 2016 ein Einkommen von 9.000 € erwirtschaftet, fällt für den steuerlichen Grundfreibetrag von 8.652 € keine Einkommenssteuer an. Nur der Betrag der den Grundfreibetrag überschreitet, in diesem Fall die 348 €, müssen versteuert werden.

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