Grundsteuer im Steuerrecht leicht erklärt + Beispiel

Laut dem Grundsteuergesetz in § 2 GrStG, ist die Grundsteuer ein inländischer Grundbesitz.

Dazu zählen:

…Land und Forstwirtschaftliche Betriebe( Grundsteuer A, wie „agrarisch“)

…Gebäude und Grundstücke (Grundsteuer B, wie „baulich“)

Hier wird nicht zwischen betrieblichem und privatem Grundbesitz unterschieden.

Die Grundsteuer zählt zu den Gemeindesteuern, das heißt, dass die Gemeinde auch das Heberecht hat (§ 1 GrStG) und den Grundsteuerhebesatz festlegt (§ 25 GrStG). Dabei gilt für Betriebe der Forst- und Landwirtschaft die Steuermesszahl 6/1000 (§ 14 GrStG) und für Grundstücke 2,3/1000 (§ 15 Abs. 1 GrStG).

Ein- und Zweifamilienhäuser werden in §15 Abs.2 GrStG besonders geregelt.

Zu bezahlen ist die Grundsteuer vierteljährlich zum 15.2; 15.5; 15.8; und 15.11 (§ 28 GrStG). Für Unternehmen wirkt sich die Grundsteuer gewinnmindernd aus und wird unter sonstige Steuern gebucht.

Beispiel für Grundsteuer

Eine Eigentumswohnung in Frankfurt am Main (Grundsteuerhebesatz B 500%), mit einem Einheitswert von 100.000€ (§ 13 Abs. 1 GrStG), hat eine Grundsteuer von 100.000.000€ * 3,5/1000 * 500% = 1.750,00€. Vierteljährlich müssen in diesem Fall 437,50€ beglichen werden.

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