Handelsmarken in VWL leicht erklärt + Beispiel

Eine Handelsmarke dient dazu, beim Kunden sofort einen gewissen Wiedererkennungswert zu schaffen und so Wettbewerbsfähig zu bleiben. Die klassische Handelsmarke ist dabei vergleichbar mit Eigenmarken wie man sie von Discountern kennt. Diese werden nur im jeweiligen Markt angeboten und bieten ähnliche Qualität für kleineres Geld. Häufig stehen hinter diesen Eigenmarken auch namenhafte Hersteller, die ihre Marktanteile weiter ausbauen wollen.

Handelsmarken lassen sich dabei in Gattungsmarken und Premium-Handelsmarken untergliedern. Bei Gattungsmarken handelt es sich meistens um unbekannte no-name Produkte, die billiger und qualitativ minderwertiger sind. Zumindest nehmen die meisten Kunden diesen Fakt an. Premiummarken hingegen heben sich meistens durch bessere Qualität ab und sind hochwertiger verpackt. Zu Premiummarken zählen meist auch ausgefallenere Produkte, die von Billigmarken so nicht hergestellt werden.

Der Vertrieb dieser Handelsmarken ist meist mit großen Vorteilen verbunden. Zum einen besteht hier oft eine große Kundenbindung, sprich der Vertrieb ist hier gesichert. Zum anderen sind sie damit unabhängig von Fremdproduzenten, auf die man meist keinen Einfluss ausüben kann im Bereich der Preisspannen und der Qualität.

Autor(in) des Artikels:

mm
Hat Wirtschaftswissenschaften an der Universität Kassel studiert.Einzelunternehmer seit Mai 2006 & Chefredakteur von Uni-24.de

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here