Hardware & Software – was ist der Unterschied? Aufklärung

Hardware & Software

Grundsätzlich tauchen die Begriffe Hardware und Software im Zusammenhang mit elektronischen Geräten auf. Hierbei kann es sich sowohl um einen PC handeln wie auch um eine Kamera oder einen Fernseher. Die Hardware und die Software bilden zusammen die Hauptbestandteile eines elektronischen Geräts. Es besteht eine Wechselwirkung, da das eine nicht ohne das andere funktionieren kann.

Die Hardware

Bei der Hardware handelt es sich um die physisch greifbaren Teile eines Gerätes. Bei einem PC sind dies vor allem der Prozessor, die Mainboardkarte, die Grafikkarte, die Festplatte, das DVD Laufwerk, der Arbeitsspeicher, der Monitor, die Tastatur und die Maus. Man kann sich grob merken, dass ein Hauptmerkmal der Hardware ist, dass es mit den Händen greifbar ist, man sie sehen und auch fühlen kann. Insgesamt ist die Hardware auf die Anforderungen der Software abgestimmt.

Im Jahr 1945 wurde die sogenannte „Die Von-Neumann-Architektur“ beschrieben. Hierin wird der Begriff der Hardware näher definiert. Dabei geht der Autor sehr stark ins Detail. Der beschreibt den Hauptteil beispielsweise als Mainboard. Dieses wiederum besteht aus einzelnen Komponenten wie dem Chipsatz und der Grafikkarte. Es gehören aber auch tragbare Geräte dazu.

Generell kann man die Hardware in verschiedene Komponenten aufteilen. Hierbei gibt es die PC-Komponenten, zu denen das Gehäuse, das Netzteil, das Mainboard, der Prozessor und der Arbeitsspeicher gehören. Daneben gibt es die Speichermedien, welche aus der Festplatte, den Laufwerken und den Sticks und Schnittstellen bestehen. Die Grafikkarte, Netzwerkkarte und die Soundkarte gehören zu den sogenannten Erweiterungskarten. Ausgabegeräte einer Hardware sind sowohl der Monitor als auch ein Drucker und die Lautsprecher. Eingabegeräte wiederum sind die Maus, die Tastatur oder das Gamepad. Als Einlesegeräte verstehen sich ein Scanner, ein Mikrofon oder auch ein Kartenlesegerät.

Ein weiteres Merkmal von Hardware ist, dass sie nicht von Viren befallen werden kann. Wenn Hardware beschädigt wird, dann kann sie repariert oder ersetzt werden. Zusätzlich können Hardwarekomponenten auch ausgetauscht werden, um die Systemeffektivität zu erhöhen. Hardware kann niemals elektronisch übertragen werden oder durch Signale. Im Gegensatz zur Software können Hardware-Komponenten nicht vervielfältigt werden.

Die Software

Neben der Hardware gibt es bekanntermaßen die Software. Erst durch die Integration der Software in die Hardware kann das Gerät genutzt werden. Es handelt sich hierbei um einen sogenannten „Befehlssatz“. Hierzu zählen unter anderem die Daten und Programme, die sich auf einer Festplatte befinden. Auch das Betriebssystem selbst ist ein Teil der Software, ebenso wie USB-Treiber und andere Anwendungen. Software wird in unterschiedliche Einheiten aufgeteilt. Hier gibt es einmal die Anwendungssoftware.

Diese überträgt die Signale und Befehle an den Prozessor, der diese dann ausführen kann. Daneben gibt es noch die Systemsoftware. Hierbei handelt es sich um das grundlegende Konstrukt, welches das System abbildet und die Funktionen und Anwendungen beinhaltet. Die dritte Stufe sind Malware und Viren, also Software, die dem System versucht zu schaden. Die Software hat verschiedene Aufgaben zu erfüllen. So ist sie verantwortlich für die Desktop-Anwendungen, für die Server-Software, das Java Script, die Plug-Ins, den Mikrocode und die verschiedenen Programme.

Entworfen wird die Software von sogenannten Softwareingenieuren, die eine Idee oder Vision in die Realität umsetzen und diese programmieren. Grundsätzliche Merkmale von Software sind ihre Immaterialität, so dass man sie weder sehen noch anfassen kann. Software beinhaltet einen ganzen Komplex von Anweisungen, die an den Prozessor weitergegeben werden. Hierfür wird eine sogenannte Programmiersprache verwendet. Sollte einmal ein Softwaredefekt vorliegen, so kann dieser durch eine identische Kopie behoben und ersetzt werden.

Software ist grundsätzlich der Gefahr von Viren und Malware ausgesetzt und kann durch diese beschädigt werden. Zudem können Softwareinhalte elektronisch übertragen werden und auch die Anfertigung von Vervielfältigungen ist problemlos möglich. Typische Softwareanwendungen sind Büroprogramme, Spiele oder Browser. Dateien können vorliegen als Schriftstücke, Videos oder Musikdateien. Bei den Betriebssystemen gibt es vor allem Windows, Linux und Mac OS. Daneben gehören auch die Treiber und BIOS in den Bereich der Software.

Das Zusammenspiel

Wie bereits erwähnt, ist es unmöglich, dass Hardware ohne Software betrieben wird oder andersherum. Ein Prozessor beginnt er dann zu funktionieren, wenn er die Anweisungen seitens der Software erhält. Dateien können nur dann gespeichert werden, wenn ein Speichermedium existiert. Inhalte können nur gedruckt werden, wenn ein Drucker installiert ist. Der Drucker selbst funktioniert aber auch erst dann, wenn er durch die Software aktiviert wird. Weiter sind Inhalte auch erst dann sichtbar, wenn man sie auf einen Monitor projizieren kann. Befehle können erst dann ausgeführt werden, wenn man die entsprechenden Tasten betätigt oder die Maus aktiviert.

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