HDMI Kabel Länge – Qualitätsverlust ab wann? – einfache Erklärung

Man hört immer wieder, dass die Länge eines HDMI-Kabels ursächlich für einen Qualitätsverlust sein kann. Gerne wird dabei gesagt, dass die Übertragung ab 10 Metern leidet. Wir sind der Frage auf den Grund gegangen.

Qualitätsverlust durch zu lange HDMI-Kabel?

Theoretisch sind Längen von 10 oder sogar 20 Metern kein Problem für die verlustfreie Signalübertragung. Sie sollten allerdings auf die Qualität achten, denn minderwertige Kabel können tatsächlich dafür sorgen, dass das Signal mit steigender Länge zu Verlusten führt.

HDMI-Kabel haben eine Betriebsspannung von 3,3 Volt. Es gibt nur eine sehr geringe Toleranzspanne, die eine Abweichung von maximal 5 % von dieser Spannung erlaubt.

Viele Endgeräte, also Fernseher oder BluRay-Player, arbeiten nicht mit einer Spannung von exakt 3,3 Volt. Dadurch wird die Toleranzspanne bereits ausgenutzt. Wenn nun noch ein anderer Faktor, wie zum Beispiel ein beschädigter Kontakt, hinzukommt, kann das die Toleranz schon überreizen. Die Folge: Ein Qualitätsverlust. Sie müssen diese Beschädigungen nicht einmal bemerken, sie können bereits durch leichte Korrosion oder ein häufiges Ein- und Ausstecken des Kabels entstehen.

Spannungsabweichungen können auch bei längeren Kabeln auftreten. Darunter leidet die Übertragung. Mit einem Kabel von guter Qualität sollte das im Normalfall jedoch nicht passieren.

Die Qualität sollte beim Kauf eines HDMI-Kabels für Sie also ausschlaggebend sein. Oft sind aber nicht nur die teuren Produkte gut. Lesen Sie die Bewertungen anderer Kunden und achten Sie auf deren Aussagen. Wenn auch bei einem günstigen Kabel nicht von Qualitätsverlusten berichtet wird, können Sie bedenkenlos zuschlagen.

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