Heizöl Kesseltemperatur im Winter – was ist normal?

Im Grunde genommen ist es in jedem Winter wieder dasselbe, wenn die Heizung wieder in Betrieb genommen werden muss. Die ersten Tage braucht die Heizung immer ein bisschen Anlaufzeit bis sie ausreichend Wärme abgibt, weil der Heizkessel sich erst einmal erwärmen muss. Wichtig dabei ist nur, dass der Kessel dann auch die Temperatur hält.

Man kann ganz leicht ablesen, wie heiß es in dem Kessel ist, weil er eine Temperaturanzeige an der Außenseite hat. Das ist notwendig, weil der Kessel im Betrieb nicht geöffnet werden darf. Es herrschen im Normalfall zwischen 80 und 90 Grad Celsius darin und wenn man ihn einfach öffnen würde, dann kann es leicht passieren, dass man sich an dem heißen Dampf verbrüht.

Diese Temperaturen im Heizkessel sind im Winter normal und ausreichend. Wenn die Heizung aber immer noch nicht ausreichend Leistung bringt, dann sollte an andere Stelle gesucht werden. Viele Heizanlagen haben einen Temperatursensor, der die Aussentemperatur misst und dann die Heizung automatisch danach einstellt. In den meisten Fällen ist es schon ausreichend, wenn der Sensor freigelegt wird, weil so falsche Messergebnisse entstehen können.

Weiterhin müssen alle Heizungen sehr gut entlüftet sein, denn sonst kann die Wärme nicht richtig aussteigen. Ebenso sollte die Heizung aufgedreht sein, dass auch die Wärme verteilt werden kann. Zu Beginn ist es wichtig, dass alle Heizkörper auf die Stufe 4 gestellt werden, dass die Wärme gleichmäßig fließen kann. Nach den ersten beiden Tagen kann dann alles so geregelt werden, wie es gebraucht wird und es besteht keine Gefahr, dass im Winter ein Ausfall der Heizung zu erwarten ist.

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