Hermann Hesse – Biografie & Inhaltsangaben

Hermann Hesse im Jahr 1946; Foto von Carl van Vechten
Hermann Hesse im Jahr 1946; Foto von Carl van Vechten

Hermann Hesse wurde am 2. Juli 1877 in Calw geboren. Sein Vater war baltischer Missionar. Geprägt wurde Hesse durch die Pietät und das missionarische Umfeld. Er war sehr fantasievoll mit ausdrucksstarkem Temperament, malte Bilder und hatte Gedicht-Ideen. Die Familie zog 1888 nach Basel, so wurde er Schweizer. Im Klosterseminar in Maulbronn startete Hesse eine Theologielaufbahn in 1891, die er sieben Monate später abbrach, um Dichter zu werden. Nach einem Selbstmordversuch sowie einem Aufenthalt in einer Nervenheilanstalt besuchte Hermann Hesse ab November 1892 das Gymnasium in Cannstatt bis zum einjährigen.

Hesse verlor seine Dichterlaufbahn nicht aus den Augen und beendete in 1898 eine Buchhändlerlehre, wo er sich seine Reisen nach Italien in 1901 und 1903 mit literarischen Arbeiten ersparte. Eine anschließende Mechanikerlehre wurde ihm zu monoton: Er widmete sich wieder der Literatur und zog in 1904 an den Bodensee, wo er als freier Schriftsteller arbeitete. Sein dichterischer Durchbruch kam dort mit dem Roman „Peter Camenzind“.

1911 reiste Hermann Hesse nach Sumatra, Ceylon und Indonesien. Er fand nicht die religiöse Inspiration, aber integrierte in seine Werke fernöstliche Weisheiten und Psychoanalyse. Seine bedeutendsten Werke sind „Rosshalde“ (1914) und „Demian“ (1919) und Siddharta (1922) sowie „Steppenwolf“ (1927). In den Werken bewältigte Hesse seine persönlichen Krisen.

In 1936 ehrte die Schweiz Hermann Hesse mit dem Gottfried-Keller Preis. Seine Werke waren im Nazi-Deutschland verboten. Den Literatur-Nobelpreis erhielt er in 1946 und 1947 den Ehrendoktor der Universität Bern.
In 1962 starb Herman Hesse im Tessin.

Inhaltsangaben

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!

Ich akzeptiere

Please enter your name here