„Ich hoffe auf eine baldige Antwort“ in der Bewerbung – gut oder schlecht?

Das Bewerbungsanschreiben ist der erste Eindruck der gesamten Bewerbung und sollte daher nicht unterschätzt werden. Fehler können im Bewerbungsanschreiben daher verheerende Folgen nach sich ziehen. So kann es durchaus sein, dass die Bewerbung bei nur einem einzigen Rechtschreibfehler erst gar nicht angesehen wird oder von vorne herein schon zur Seite gelegt wird und daraus eine Absage resultiert.

Was macht eine gutes Bewerbungsanschreiben aus?

Das Bewerbungsanschreiben wird auch Motivationsschreiben genannt und sollte daher die Vorzüge für das Unternehmen an einer Zusammenarbeit mit Ihnen widerspiegeln.
Es gibt daher einige sogenannte „no go“:
So ist die Verwendung von Konjunktiven wie „könnte“, „würde“ sowie „hätte“ ein großer Minuspunkt. Man muss selbstbewusst auftreten, was mit Nutzung von Konjunktiven leider nicht gegeben ist.
Ebenso ist ein „no go“ sogenannte Standardformulierungen wie „Hiermit bewerbe ich mich …“ und so weiter.
Auch ständige Wiederholungen des Lebenslauf macht keinen guten Eindruck. Vielmehr sollte hervorgehoben werden, was sie an der jeweiligen Anstellung gemacht haben, was einen Nutzen für den nun zu besetzenden Job vorweist.
Formale Fehler können natürlich auch auftreten. Deshalb nachfolgend ein korrekter Aufbau eines Bewerbungsanschreiben.

Aufbau eines Bewerbungsanschreiben

Absender (rechtsbündig)
Datum
Betreffzeile
(persönliche) Anrede
Einleitung (Motivation)
Bezug auf das Unternehmen (Mehrwert Ihrer Mitarbeit)
Schluss (Gehaltswünsche, etc.)
Grußformel
Unterschrift
Anlageverzeichnis

Abschließend bleibt nun zu sagen, dass die Formulierung „Ich hoffe auf eine baldige Antwort“ nicht dazu beiträgt, einen seriösen Eindruck zu hinterlassen. Bitte von solchen Formulierungen die Finger lassen.

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