IDE oder AHCI Mode: Vor- und Nachteile in der Übersicht

SATA wurde relativ zügig für interne Festplatten zum neuen Standard. Superkompakte Kabel ist nur ein Vorteil von SATA. Auch wesentlich mehr nutzbare Festplatten und eine wesentlich höhere Datenübertragungsrate waren die Folge.

Doch das alles ändert nichts daran, dass es noch wesentliche Unterschiede im Betriebsmodus des “SATA-Controllers” gibt.
In der Regel können diese den AHCI und den IDE Mode. Wir werden uns nun die Vor- und Nachteile dieser beiden Möglichkeiten ansehen!

Die Vor- und Nachteile des AHCI Mode und des IDE Mode für SATA

Die Abkürzung von “Advanced Host Controller Interface” ist AHCI. Aus dieser langen Form ergibt sich AHCI. Advanced Host Controller Interface beschreibt die Aussicht der Interaktion zwischen dem Festplattencontroller und dem Betriebssystem. Und das alles bei besserem Funktionsumfang ohne diverse Treiber.

Es gibt ein paar Sachen die man beachten sollte, wenn man die Festplatten in Zukunft im AHCI Mode verwenden möchte. In der Regel ist es mit den meisten SATA-Controller möglich den Betrieb in 2 Modes durchzuführen. Der eine ist IDE und der andere AHCI.

IDE ist von den beiden der bekannte Standard zur Festplattenansprache. Dadurch ist gewährleistet, dass es zu allen geläufigen Betriebssystemen kompatibel ist.

AHCI dagegen ist ein moderner und offener Standard. Unterstützt wird AHCI erst ab Windows Vista, was natürlich für manch einen ein Nachteil sein kann!

Den AHCI Mode kann man im BIOS des Mainboards jederzeit aktivieren oder deaktivieren. Das BIOS des Mainboards kann man ganz einfach beim Startvorgang des PCs öffnen, indem man die “F2″- oder die “Entf”-Taste drückt. Zumindest ist dies meistens der Fall. Je nach Mainboard kann dies auch unterschiedlich sein. Man kann dies aber auch im Mainboardhandbuch jederzeit nachschlagen. Sie sollten dies aber nur selbst machen, wenn Sie sich ein bisschen damit auskennen, denn wenn Sie etwas falsch einstellen, kann dies gravierende Folgen nach sich ziehen.

Durch die neue verfügbare Funktion des NCQ (Native Command Queueing) kann durch die Aktivierung von AHCI den Datendurchsatz erhöhen. Neuere Festplatten des Typs “SATA2″ können nur in genau diesem Mode ihre volle Leistung entfalten. Den AHCI Mode muss man allerdings schon vor der Installation von Windows aktivieren.

Eine Aktivierung, die erst später erfolgt, ist unter Windows 7 oder Windows Vista auch noch möglich. Dabei wird der Registry Eintrag verändert. Durch den Eingriff des Systems sollte man die Ausführung auf keinen Fall falsch machen. Dies könnte das ganze System schädigen.

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