Informatives zum Insolvenzausfallgeld – was ist zu beachten?

Ist eine Firma auf Grund einer Wirtschaftskrise oder einer wirtschaftlichen Fehlentscheidung pleite und geht in die Insolvenz, haben Arbeitnehmer nichts mehr. Eine finanzielle Entlastung bringt das Insolvenzausfallgeld.

Hilfe für die Arbeitnehmer mit dem Insolvenzausfallgeld

Das Insolvenzausfallgeld, auch als Insolvenzgeld bekannt, ist eine Lohnersatzleistung vom Staat, welche die noch offenen Löhne eines zahlungsunfähigen Betriebs leistet.
Ein Antrag dafür wird bei der Bundesagentur für Arbeit gestellt. Mit dem Insolvenzausfallgeld werden drei Monatsgehälter abgedeckt, selbst dann, wenn das Insolvenzverfahren vom Amtsgericht abgelehnt wird.

Bei der Beantragung die Bitte zwingend beachten

Bei der Beantragung von Insolvenzausfallgeld ist eine Ausschlussfrist von zwei Monaten seit der Bekanntgabe der Insolvenz zu beachten. Ein Arbeitnehmer hat exakt ab dem Zeitpunkt, wo die Insolvenz bekannt ist, zwei Monate Zeit, einen Antrag auf Leistung des Insolvenzausfallgeldes zu stellen. Das dafür benötigte Formular ist bei der Agentur für Arbeit erhältlich oder kann im Internet heruntergeladen werden.

Ebenfalls eine telefonische Anforderung ist möglich. Um die Ausschlussfrist nicht zu verpassen, empfiehlt es sich den Antrag rasch zu stellen und sich dies schriftlich bestätigen zu lassen. Der Anspruch ist abhängig vom ausstehenden Gehalt. Das Insolvenzausfallgeld deckt maximal drei Monatsgehälter ab. Die Zahlung erfolgt erst, wenn das Schicksal der Firma besiegelt ist. Die Bundesagentur für Arbeit gewährt allerdings einen Vorschuss, falls das Arbeitsverhältnis bereits beendet wurde und die Voraussetzungen erfüllt werden. Paragraphen §§ 3, 165 ff. SGB III regeln das Insolvenzausfallgeld. Wer bei der Beantragung des Insolvenzausfallgeldes Schwierigkeiten hat, erhält bei der Agentur für Arbeit, sowie in karitativen Einrichtungen und Schuldenberatungsstellen Hilfe.

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