Innerbetriebliche Leistungsverrechnung in BWL leicht erklärt + Beispiel

Innerbetriebliche Leistungsverrechnung

Mithilfe der innerbetrieblichen Leistungsverrechnung werden innerbetrieblich erbrachte Leistungen von Hilfskostenstellen wie “Kantine”, “Fuhrpark”, “Instandhaltung” etc. auf Hauptkostenstellen wie “Fertigung”, “Material”, “VuV” übertragen. Darüber hinaus ist eine Kostenkontrolle der intern erbrachten Leistungen möglich.

Dabei wird gewährleistet, dass innerbetriebliche Leistungen (ohne externe Rechnungen) bei der Produktkalkulation berücksichtigt werden.

Beispiel

Die Hilfskostenstelle Kantine produziert Speisen für die Mitarbeiter und verursacht dabei Kosten von insgesamt 500.000 Euro (Gehälter, Zutaten, Abschreibungen etc.).

Im Unternehmen arbeiten in Summe 500 Mitarbeiter.

Verrechnungssatz / Kostensatz ermitteln

Der Verrechnungssatz (Kostensatz) pro Mitarbeiter beläuft sich auf 500.000 / 500 = 1.000 Euro.

Durchführung der IBL

Arbeiten beispielsweise 300 Mitarbeiter in der Kostenstelle Fertigung, werden ihr 300 x 1.000 Euro = 300.000 Euro verrechnet.

Die Durchführung der innerbetrieblichen Leistungsverrechnung erfolgt mithilfe des Betriebsabrechnungsbogens (BAB).

Dabei kann die IBL nicht nur mittels Anbau-, sondern auch mittels Stufenleiter- oder Gleichungsverfahren erfolgen.

Alternative Begriffe: interne Leistungsverrechnung

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