Intervallskala in Statistik leicht erklärt + Beispiel

Was ist eine Intervallskala?

Eine Intervallskala zählt zu den so genannten metrischen Skalen und verfügt über keinen natürlichen Nullpunkt. Mittels einer Intervallskala können im Gegensatz zu einer Ordinalskala nicht nur die Rangordnung, sondern auch der Abstand zwischen den einzelnen Merkmalsausprägungen messbar gemacht werden. Zusätzlich wird bei einer Intervallskalierung zwischen diskreten (abzählbaren Merkmalen) und stetigen (nicht abzählbaren) Merkmalen unterschieden.

Welche Beispiele gibt es für Intervallskalen?

Grundsätzlich zählen alle Jahres- und Datumsangaben zu den Intervallskalen, da sich die Abstände genau messen und beurteilen lassen. Wie bei einer Intervallskala üblich, fehlt auch hier der natürliche Nullpunkt. Neben Datumsangaben zählen auch Temperaturangaben in Grad Celsius oder die Höhe des Intelligenzquotienten zu den Intervallskalierungen.

Was ist der Unterschied zwischen einer Verhältnisskala und einer Absolutskala?

Bei einer Verhältnisskala gibt es immer einen natürlichen Nullpunkt und dadurch lassen sich auch Verhältnisse bilden, wie bei der Angabe von Gewichten oder von Umsätzen.

Eine Absolutskala verfügt neben einem Nullpunkt auch noch über eine natürliche Einheit wie zum Beispiel über Stückzahlen.

Hat Wirtschaftswissenschaften an der Universität Kassel studiert.
Einzelunternehmer seit Mai 2006 & Chefredakteur von Uni-24.de
Geschäftsführer der Immocado UG (haftungsbeschränkt)

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