Ist Aluminium magnetisch? – Aufklärung

Allgemeines

Bei Aluminium handelt es sich um das dreizehnte Element im Periodensystem und wird zur dritten Hauptgruppe Metalle zugeordnet. Das Element ist ein festes Leichtmetall mit einem silbrig-weißen Aussehen und kommt am dritthäufigsten vor.

Reines Aluminium weist eine geringere Festigkeit auf, als bei den Legierungen mit Aluminium und reagiert bei frisch angeschnittenen Stellen fast sofort mit Wasser und Luft. In der Verbindung wird sofort eine undurchlässige Schicht gebildet, die das Aluminium vor Korrosion schützt.

Magnetisches Verhalten

Reines Aluminium hat eine sogenannte paramagnetische Eigenschaft. Dies bedeutet, dass das Innere des Metalls stärker magnetisch ist, als das äußere. Bei starken magnetischen Feldern wird Aluminium durchaus angezogen. Dennoch wird es bei geringen magnetischen Feldern unbewegt bleiben.

Ein eigener tatsächlicher Magnetismus zeigt sich allerdings nicht. Ohne ein äußeres Magnetfeld gibt es auch keine magnetische Ordnung.

Die magnetische Suszeptibilität, eine einheitslose physikalische Größe, ist bei Raumtemperatur so gering, dass Aluminium in der Natur als unmagnetisch gilt.

Man kann es aber magnetisierend machen

Aufgrund der magnetischen Leitfähigkeit des Metalls, kann man es in der Theorie durch ein erzeugtes Wirbelstromfeld machen. Bei der Mülltrennung wird das Verfahren oft eingesetzt, dennoch ist es für andere Bereiche sehr aufwendig und kostenintensiv.

Sobald man den Stromkreis wieder unterbricht, hebt sich die magnetische Wirkung auf.
Lieber werden dann magnetische Metalle genutzt.

Aluminium wird dort verwendet, wo kein Magnetismus gewünscht ist.

Dennoch findet es sich in einer Legierung für Dauermagneten wieder, zusammen mit Eisen, Nickel, Kupfer und Kobalt. Diese spezielle Legierung wird durch verschiedene Gusstechniken hergestellt.

Wo wird das Metall dann genutzt?

Die bekannteste Nutzung ist die Aluminiumfolie. Auch wird das Metall in für Dosen, elektrische Leitungen, Maschinen und Fahrzeuge genutzt. Aufgrund der hohen elektrischen und thermischen Leitfähigkeit, findet man es in vielen Alltagsgegenständen wieder.

Bei säurehaltigen Lebensmitteln, oder sonstigen Behältern die säurehaltiges aufbewahren sollen, wird über die Aluminiumschicht meist noch eine Kunststoffschicht ergänzt. Da sich bei der Verbindung von Säure und Aluminium sogenannte Aluminiumsalze bilden, die mit der Nahrung aufgenommen werden, hat sich dies als die beste Variante erwiesen.

Auch eine Spiegelbeschichtung besteht oftmals aus Aluminium, da das Metall auch Ultraviolette Strahlen reflektiert. Mithilfe einer Schutzschicht wird es dann vor Korrosion und Kratzern geschützt.

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