Ist ein Auslandseinsatz bei der Bundeswehr freiwillig oder Pflicht?

Wer sich beim Bund für 12 Monate und länger für einen Freiwilligen Wehrdienst entscheidet, muss grundsätzlich gleichzeitig seine Bereitschaft ohne weitere Einschränkungen erklären, auch an Auslandseinsätzen beispielsweise in Afghanistan oder einem anderen Gebiet teilzunehmen. Ob es allerdings dazu kommt, ist von der ausgeübten Tätigkeit der Bereffenden und seiner Einheit abhängig. Wer dann im einem Auslandseinsatz ist, erhält zusätzlich zu seinem regulären Sold eine finanzielle Zulage von dreißig bis zu einhundertzehn Euro am Tag steuerfrei ausbezahlt.
Man muss also zu den Einsätzen.

Wie viel verdient man beim Bund?

Der Verdienst hängt von der Dienstdauer ab und liegt deutlich über dem Sold eines Wehrpflichtigen von 378 Euro pro Monat. Im FWD erhält man schon im 1. Monat einen Sold von 777,30 Euro. Dieser steigt stetig an bis auf einen Betrag von 1146,30 Euro beginnend mit dem 19. Monat. Hinzu kommen Weihnachtsgeld und ein Entlassungsgeld. Wer verheiratet ist, dem bezahlt die Bundeswehr auch einen Unterhalt für seine Familie und Mietzuschuss.

Die Bundeswehr trägt für den Zeitraum beim Bund Beitragszahlungen für die Arbeitslosenversicherung. Hat jemand mindestens 12 Monate freiwillig gedient, hat er also einen Anspruch auf die Zahlung von Arbeitslosengeld. Auch Beiträge zur Renten, Kranken- sowie Pflegeversicherung werden gezahlt. Wer freiwillig bei der Bundeswehr dient, ist also für diese Zeit gesetzlich rentenversichert. Die Beiträge zahlt ebenfalls die Armee.

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