Prinzipiell ist Benzin sehr lange haltbar, allerdings nur dann, wenn es so verschlossen ist, dass es nicht mit Sauerstoff in Berührung kommt. Ist das Benzin bereits im Autotank, so ist dies nicht der Fall und die Antioxidantien schützen das Benzin nicht lange.

Benzin kann sich nicht mehr entzünden

Das Benzin wird in dem Sinne „schlecht“, dass es an Qualität verliert und irgendwann seine Fähigkeit des Entzündens verliert.

Das erklärt sich so: Der zündfähige Treibstoff kann atmen. Damit ist gemeint, dass er  sich trotz Oxidationshemmern mit Sauerstoff verbinden kann. Die entzündlichen Stoffe wie Kohlenwasserstoffe entweichen nach und nach. Die Oktanzahl sinkt und damit die Klopffestigkeit. Wie schnell Benzin also schlecht wird, hat damit zu tun, wie viel und wie schnell Sauerstoff Kontakt zu dem Treibstoff gefunden hat.

Außerdem enthält Benzin seit dem Jahr 2007 Ethanol, welches Wasser anzieht. Verbindet sich Ethanol mit zu viel Wasser, setzt es sich vom Rest des Benzingemisches am Boden ab und dies ist extrem förderlich für Rost. Der Autotank kann also durch das lange Lagern des Benzins rostig werden.

Die Lagerung des Benzins

Wichtig ist auch, in welchem Material Benzin gelagert wird. Soll das Benzin für ein bis zwei Jahre luftdicht verschlossen gelagert werden, so ist dies auch in einem Plastikbehälter möglich. Für einen längeren Zeitraum, braucht man ein Gefäß aus Metall.

Das Verfallsdatum

Ein richtiges Verfallsdatum gibt es darum nicht. Zu viele Faktoren beeinflussen diesen Zeitpunkt. Allerdings sagt man, dass die Qualität nach 6 Monaten abbaut. Im Zweifel sollte extern gelagertes Benzin nach einigen Jahren lieber nicht mehr genutzt werden, um das Auto oder andere mit Benzin betriebene Geräte nicht zu gefährden. Generell ist Benzin E10 länger haltbar, da es mehr Wasser aufnehmen kann, ohne dass sich die rostfördernde Schicht absetzt.

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