Kann man Liquid-white bzw. Flüssigweiß selbst herstellen?

Wer sich künstlerisch betätigt und, entweder mit Acrylfarben oder mit Ölfarben malt, der benötigt für die Leinwände und für die Kunstwerke, welche erstellt werden sollten, eine gute und vor allem passende Grundierung, welche dafür sorgt, dass ein harmonisches und gutes Gesamtbild der unterschiedlichen Farben auf der Leinwand entsteht und diese gut, und in all ihrem Glanz, zur Geltung kommen. Dafür kann man als Grundierung sogenanntes Flüssigweiß verwenden. Es gibt im Netz oder auch in Läden, welche Materialien und Zubehör für die künstlerischen Betätigungen führen, das flüssigweiß für die für die Grundierung der Leinwände kaufen, es gibt jedoch auch die tolle und einfache Möglichkeit, die Grundierung, also das Flüssigweiss, selbst und in eigener Herstellung herzustellen.

Die Verdünnung

Damit man für die Grundierung mit Flüssigweiß einen weißen Hintergrund erhält, muss man, logischerweise, eine weiße Farbe verwenden und verdünnen, um das Flüssigweiss erzeugen und selbst herstellen zu können. Zwar nennt man diese Vorgang „Verdünnung“, doch das bedeutet auf keinen Fall, dass man die Farbe mit einem Verdünner verdünnen darf. Es ist, im Gegenteil, auf keinen Fall ratsam und von der Verwendung von einem Verdünner sollte, für die Herstellung von Flüssigweiss, auf jeden Fall abgesehen werden.
Die Verdünnung der weißen Farbe findet, für die Herstellung der Grundierung Flüssigweiß, mit Öl statt. Das liegt an der Tatsache, dass die Farben, wie Ölfarben und Acrylfarben, welche eine Grundierung durch Flüssigweiß benötigen, einen feuchten Untergrund benötigen, da diese Farben „nass in nass“ arbeiten und funktionieren.

Wichtig für das Flüssigweiss

Wenn man das Flüssigweiss zu Hause herstellt und nicht fertig kaufen möchte muss man auf jeden Fall darauf achten, die Mengen, welche in dem Rezept angegeben sind, richtig und genau zu mischen. Zudem muss die Grundierung sehr dünn auf die Leinwand aufgetragen werden. Das liegt daran, dass zu viel Öl den gegenteiligen Effekt hervorruft und dafür sorgt, dass der Untergrund zu fett wird. Das hat zur Folge, dass die Farben nicht, wie eigentlich gewünscht und beabsichtigt, auf der Leinwand zur Geltung kommen, sondern abperlen und nicht mehr auf der Grundierung und somit auch nicht auf der Leinwand halten.

Das Rezept

Damit man das Flüssigweiß für die Grundierung einer Leinwand selbst, zu Hause, herstellen kann, benötigt man weder viele Zutaten, noch viel Zeit oder Aufwand. Für die Mischung benötigt man Titanweiß und Leinöl. Wie bereits erwähnt, ist es sehr wichtig und äußerst fondamental, dass man für die Herstellung Öl und auf keinen Fall Verdünner verwendet. Von dem Titanweiß, welches der Grundierung die weiße Farbe verleiht, benötigt man für die Herstellung von Flüssigweiß 5 Teile. Um das Flüssigweiß nicht zu fett werden zu lassen, wird dazu mit ein Teil Leinöl gemischt. Auch, wenn das Verhältnis zwischen Titanweiß und Öl bei dem Flüssigweiß 5 zu 1 ist, sollte man, wie bereits erwähnt, nur eine sehr dünne Schicht des Flüssigweiss auf die Leinwand aufgetragen werden.

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