Kapitalkonsolidierung in BWL leicht erklärt + Beispiel

Die Kapitalkonsolidierung (§ 301 HGB) wird vorgenommen, indem die Beteiligung der Muttergesellschaft an der Tochtergesellschaft verrechnet wird. So ist es möglich, eine Abbildung der tatsächlichen wirtschaftlichen Lage des Konzerns darzustellen.

Beispiel

Die Muttergesellschaft ist mit einer Einlage von 1 Million Euro an der Tochtergesellschaft beteiligt. Die Muttergesellschaft weist diese Einlage in ihrer Bilanz als Beteiligung im Anlagevermögen aus. Die Tochtergesellschaft weist ihrerseits den Betrag als Eigenkapital in der Bilanz aus.

Beide Positionen werden in der Konzernbilanz eliminiert und somit nach der Kapitalkonsolidierung nicht mehr ausgewiesen. Dies dient der Vermeidung einer Doppelerfassung, denn die Vermögensgegenstände und Schulden der Tochterunternehmen werden vollständig in die Konzernbilanz übernommen. Würde nun auch noch die Ausweisung der Beteiligung und des Eigenkapitalanteils erfolgen, läge eine Doppelerfassung vor.

  • War dieser Artikel hilfreich ?
  • ja   nein

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here