Kapitalstruktur in BWL leicht erklärt + Beispiel

Eine Kapitalstruktur bezeichnet nun eine Zusammensetzung vom Kapital von einer Firma.
Eine Kapitalstruktur ist auf ihrer Passivseite von ihrer Bilanz ersichtlich und zeigt damit auf, wieweit die Firma durch ihr Eigenkapital und das Fremdkapital finanziert ist.

Diese wesentlichen Kennzahlen von der Kapitalstruktur sind eine Eigenkapitalquote und auch eine Fremdkapitalquote. Die Forderungen an einer guten Kapitalstruktur werden nun durch Kapitalstrukturregeln definiert.
Die Finanzierungsanalyse und auch Kapitalstrukturanalyse sind andere Bezeichnungen.

Die Kapitalstrukturregeln

Diese werden von den Kredit gewährenden Banken, aber auch seitens der Firmen in einem Rahmen von seiner Finanzierungspolitik für eine Kapitalstruktur von deren Vorgaben gemacht, spricht man jetzt nun hier von den Kapitalstrukturregeln oder auch von den vertikalen Finanzierungsregeln.

Die Vertikalen Finanzierungsregeln

Dazu zählen:

Die 1:1-Regel

Nach einer 1:1-Regel soll ein Verhältnis von einem Fremdkapital zu dem Eigenkapital <=1 sein, die Eigenkapitalquote soll damit min. 50 Prozent betragen.

Ein Beispiel für die 1:1-Regel

Beträgt nun ein Fremdkapital 500 und ein Eigenkapital 500, ist dieses Verhältnis vom Fremdkapital zu dem Eigenkapital = 500 / 500 also = 1.
Diese 1:1-Regel wäre also jetzt erfüllt.

Die 2:1-Regel

Nach einer 2:1-Regel soll ein Verhältnis von einem Fremdkapital zu dem Eigenkapital <= 2 sein, deswegen soll die Eigenkapitalquote in dem Bereich min. 33 Prozent bis zu 49,X Prozent liegen.

Das Beispiel der 2:1-Regel

Beträgt nun ein Fremdkapital also 600 und ein Eigenkapital 400, ist ihr Verhältnis, das Fremdkapital zu dem Eigenkapital = 600 / 400 das ist also die Summe = 1,5.
Damit wäre die 2:1-Regel somit erfüllt.

Die 3:1-Regel

Nach dieser 3:1-Regel soll ein Verhältnis von dem Fremdkapital zu ihrem Eigenkapital <= 3 sein, eine Eigenkapitalquote soll in einem Bereich von 25 Prozent bis 33 Prozent liegen.

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Ein Beispiel für die 3:1-Regel

Beträgt nun ein Fremdkapital 750 und ein Eigenkapital 250 ist, damit ihr Verhältnis vom Fremdkapital zum Eigenkapital = 750 / 250 ergibt also die Summe = 3.
Eine 3:1-Regel wäre nun erfüllt.

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