Kleinbetragsrechnung in VWL leicht erklärt + Beispiel

Bei einer Kleinbetragsrechnungen handelt es sich um eine Rechnung mit einem Wert der unter 150 € fällt. Der Vorteil bei einer Kleinbetragsrechnungen ist, dass die Umsatzsteuer nicht noch zusätzlich ausgewiesen wird.

Die Anforderungen an die Kleinbetragsrechnung

Die Anforderungen an eine Rechnung werden normalerweise durch das Gesetz bestimmt. In den meisten Fällen muss die Rechnung besonders umfangreich erfolgen, was für viele Unternehmen einen großen Verwaltungsaufwand bedeutet. Liegt der Rechnungsbetrag jedoch unter 150 € und handelt es sich somit um eine Kleinbetragsrechnungen, dann ist der Aufwand geringer. Bei dieser Art der Rechnung muss das Rechnungs-Dokument nur die folgenden Informationen enthalten:

  • Der genaue Name und die Anschrift des Unternehmens.
  • Die Summe aus Entgelt und Steuerbetrag.
  • Die Produktbezeichnung sowie die Menge des gelieferten Guts.
  • Das Datum, an dem die Rechnung erstellt wurde.
  • Der Steuersatz, der für die Umsatzsteuer wichtig ist.

Der Umsatzsteuerausweis, wie bei einer gewöhnlichen Rechnung, ist bei der Kleinbetragsrechnungen nicht nötig. Lediglich eine Teilung der Umsatzsteuer und des Nettoentgelts ist für den Vorsteuerabzug ist wichtig. Auch der Zeitpunkt an dem eine Leistung erfolgt ist oder wann ein Produkt geliefert wurde, ist nicht wichtig für diese Art der Rechnung. Auch was den Leistungsempfänger betrifft, beziehungsweise den Kunden der die Ware erhält, muss keinerlei Angaben gemacht werden. Es reicht, wenn es dafür eine Notiz in der Rechnung gibt. Zudem muss auch die Rechnungsnummer in einer Kleinbetragsrechnungen nicht erwähnt werden.

Die Grenzen

Auch wenn es verlockend scheinen mag, ist eine Aufspaltung einer großen Rechnung in mehrere kleine Rechnungen, so dass diese zu Kleinsbetragsrechnungen werden, nicht erlaubt. Somit ist bei einer Kleinbetragsrechnungen wichtig, dass es sich bei der Rechnung um einen gesamten Geschäftsvorfall handelt und nicht nur um eine Teilleistung.

Kleinstbetragsrechnung – Zusammenfassung

  • Eine Kleinstbetragsrechnungen darf nicht höher als 150 € liegen.
  • Die Anforderungen bei dieser Rechnung sind geringer als bei einer gewöhnlichen Rechnung mit einem Rechnungsbetrag von über 150 €.
  • Die Aufspaltung einer großen Rechnung in mehrere kleine Rechnungen ist nicht erlaubt.

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